Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Trinational2021

Digitale Tagung

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 49: Sozialer Wandel und Kontinuität
Zeit:
Samstag, 24.04.2021:
12:30 - 14:00

Chair der Sitzung: Christian Spatscheck, Hochschule Bremen, Deutschland
Sitzungsthemen:
1.Nationale Perspektiven auf die Frage nach Kohäsion und Spaltung

Präsentationen

Sozialer Wandel und Kontinuität

Zusammenfassung:

Es gibt keine Soziale Arbeit ohne Widerspruch, dies zeigt sich in vielen Facetten, z.B. in den Herausforderungen durch die digitale Transformation. Sie widerspricht und widersteht dem Status Quo des Verhaltens und der Verhältnisse. Beim Widerspruch gegen Verhalten und Verhältnisse verstrickt sich die Soziale Arbeit und wird selbst widersprüchlich, was in modernen Zeiten und bei komplexen Problemlagen Schwäche und Stärke zugleich ist. Widerspruch und Widerstehen bilden seit jeher eine Kontinuität in der Sozialen Arbeit. Wie kann Profession und Disziplin dem digitalen Wandel begegnen?

 

Beiträge des Symposiums

 

Sozialer Wandel durch digitale Transformationsprozesse – Herausforderungen an Disziplin und Profession

Stefanie Neumaier, Juliane Beate Sagebiel
Hochschule München

Umgeben von digitalen Strukturen ist es für die wissenschaftliche Disziplin Soziale Arbeit notwendig, Chancen und Risiken der digitalen Transformation einschätzen und gestalten zu können, anstatt lediglich zu versuchen, sich den in regelmäßigem Turnus präsentierten Innovationen aus der Technikwelt kritiklos anzupassen.

Vor diesem Hintergrund wird die Frage nach Veränderungen (Chancen und Risiken) in der Sozialen Arbeit gestellt und wie diese Entwicklungen theoretisch beschrieben und erklärt werden können, aber auch, welche Diskussionsbedarfe sich für die Disziplin und die Profession eröffnen.

 

Der Widerspruch als Motor für den Prozess der Sozialen Arbeit

Werner Schöning
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

Keine Soziale Arbeit ohne Widerspruch, dies zeigt sich in vielen Facetten. Sie widerspricht und widersteht dem Status Quo des Verhaltens und der Verhältnisse und sie ist selbst widersprüchlich in ihrem Bemühen, unterschiedlichen Mandaten zu genügen. Die Soziale Arbeit ist in Widerspruch und Widersprüchlichkeit eine Profession sui generis. Ihre eigene Art liegt darin, dass sie so, wie sie ist, nicht nur nach außen Verhalten und Verhältnissen widerspricht, sondern auch nach innen keine Orthodoxie entwickelt.