Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Trinational2021

Digitale Tagung

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 26: Promotionen in der Sozialen Arbeit
Zeit:
Samstag, 24.04.2021:
10:00 - 12:00

Chair der Sitzung: Sebastian Schröer-Werner, Evangelische Hochschule Berlin, Deutschland
Chair der Sitzung: Stefanie Sauer, BTU Cottbus-Senftenberg, Deutschland

Präsentationen

Promotionen in der Sozialen Arbeit – Ein internationaler Vergleich

Zusammenfassung:

Im Panel werden unterschiedliche Rahmenbedingungen und Perspektiven für Doktoran*innen in der Sozialen Arbeit vorgestellt und diskutiert. Nachdem in den vergangenen Jahren unterschiedlichen Facetten des lokalen Engagements in der Promotionsförderung entfaltet wurden, soll nun ein internationaler Austausch angeregt werden.

 

Beiträge des Symposiums

 

Promovieren im Ausland

Vera Taube
HAW Würzburg-Schweinfurt/ University of Eastern Finland

Eine Promotion in der Sozialen Arbeit nach FH-Abschluss aufgrund des fehlenden Promotionsrechts und fehlender Repräsentanz an Universitäten mit hohem Aufwand verbunden.

Die Option, den Blick ins Ausland zu richten, in denen Soziale Arbeit als universitäres Fach etabliert ist bietet neben fachlicher Anbindung bieten auch neue Perspektiven und die Möglichkeit des wissenschaftlichen Austausches über Grenzen hinweg. Die Chancen und Hindernisse einer internationalen Promotion sollen im Rahmen der Präsentation kritisch diskutiert werden.

 

Doktorat in Sozialer Arbeit in der Schweiz: Weder bloße Zukunftsmusik, noch voller Wohlklang

Daniel Gredig
Hochschule für Soziale Arbeit Fachhochschule Nordwestschweiz

Die Bildungspolitik der Schweiz behält das Promotionsrecht den Universitäten vor, unterstützt aber Kooperationen von Universitäten mit Hochschulen im 3. Zyklus. Inzwischen sind vier Programme entstanden, die Absolvent*innen von Master-Studien in Sozialer Arbeit zu einem Doktorat führen sollen. Dieser Beitrag beschreibt die Ausgangslage, die bildungspolitischen Entscheidungen von 2014 bis 2019 und die rechtlichen Rahmenbedingungen für die dritte Studienstufe heute. Er skizziert die vier kooperativen Programme und benennt die darin systematisch angelegten Probleme und bleibenden Ungewissheiten.

 

Promotionen in der Sozialen Arbeit – Ein Plädoyer für einen transdisziplinären Forschungsverbund

Manuela Brandstetter
Bertha von Suttner Privatuniversität, Österreich

Anhand eines konkreten Beispiels (in diesem Fall aus der Technikfolgenabschätzung) wird die Expertise Sozialer Arbeit im Promotionsverbund geprüft und deren Chancen sowie Grenzen in transdisziplinärer Zusammenarbeit erörtert. Nicht nur weil die Förderrichtlinien hier interessante Summen bereitstellen, sondern gerade weil Soziale Arbeit eine Disziplin an den Funktionssystemgrenzen seit ihrem Entstehen darstellt, könnte dieses Einsatzgebiet gerade für Promovend*innen ein aufstrebendes darstellen, wie anhand eines konkreten Beispiels (aus Österreich) gezeigt werden wird.