Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Trinational2021

Digitale Tagung

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 03: Wissensgenese für die Profession Soziale Arbeit
Zeit:
Freitag, 23.04.2021:
15:15 - 17:15

Chair der Sitzung: Elke Schimpf, EH Darmstadt, Deutschland
Sitzungsthemen:
1.Nationale Perspektiven auf die Frage nach Kohäsion und Spaltung, 2.Internationaler Austausch in der Sozialen Arbeit, 3.Europäische Perspektiven auf Kohäsionsprozesse

Präsentationen

Ambivalenzen von Typologien und Klassifikationen in Sozialer Arbeit und Sozialpolitik

Werner Schönig

Katholische Hochschule Köln, FB Sozialwesen, Deutschland

Zusammenfassung

Typologien und Klassifikationen sind sowohl in der Praxisforschung als auch in der Konzeptentwicklung weit verbreitet und dies vor allem bei der Re-Konstruktion von Kohäsions- und Spaltungsprozessen. Gerade auch der internationale Vergleich in der Sozialen Arbeit und Sozialpolitik baut auf diesen Ordnungsschemata auf. Im Vortrag werden Grundfragen des methodischen Vorgehens diskutiert und Ambivalenzen aufgezeigt. Grundlage hierfür ist u.a. eine Expertenbefragung an mehreren US-amerikanischen Hochschulen, die einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen für Profession und Disziplin ermöglicht.



Innovationen im Verhältnis von Wissenschaft und Praxis? Dialogische Formen von Wissensgenese und -anwendung in der Sozialen Arbeit

Stefan Eberitzsch, Samuel Keller

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ZHAW Soziale Arbeit, Schweiz

Zusammenfassung

Mit Blick auf einen – insbesondere von Fachhochschulen – geforderten Anwendungsbezug der Forschung zur Sozialen Arbeit werden zunehmend wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze für soziale Probleme nachgefragt. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag das Entwicklungsprojekt „Wissenslandschaft Fremdplatzierung“ (www.WiF.swiss) diskutiert. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt durch moderierte, dialogische Prozesse zwischen Fachpersonen aus Praxis und Wissenschaft sowie der digitalen Dissemination von Erkenntnissen, neue, beidseitig fruchtbare Wissensformen zu entwickeln.



Zur Bedeutung der Reflexion kollektiven Erfahrungswissens `anleitender Fachkräfte´ im Kontext sozialer Ausschließung und Partizipation

Alexandra Roth1, Elke Schimpf2

1Evangelische Hochschule Darmstadt, Deutschland und BAG - Bundesarbeitsgemeinschaft der Praxisämter/-referate an Hochschulen für Soziale Arbeit; 2Evangelische Hochschule Darmstadt, Deutschland

Zusammenfassung

In unserem Beitrag fragen wir danach, wie Gender(Wissen) als relevantes Professionswissen an der Schnittstelle von Hochschule und professioneller Praxis in den Blick genommen und Ungleichheitsphänomene thematisiert werden können. Anhand eines aktuellen Forschungsprojektes mit Fachkräften der Sozialen Arbeit, die Studierende während ihrer Praxisphasen `anleiten´, zeigen wir, welche Relevanz kooperative Verständigungsräume zur Artikulation von erfahrungsbezogenem (Gender)Wissen haben und wie kollektive Orientierungen in Bezug auf sozialen Ausschluss und Partizipation reflektiert werden können.