Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Trinational2021

Digitale Tagung

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 14: Theoretische Perspektiven auf Kohäsion und Differenz
Zeit:
Freitag, 23.04.2021:
17:45 - 19:45

Chair der Sitzung: Helga Moser, FH JOANNEUM, Österreich
Sitzungsthemen:
1.Nationale Perspektiven auf die Frage nach Kohäsion und Spaltung

Präsentationen

Soziale Arbeit: allparteilich-neutral oder aber parteilich-solidarisch? Die Frage sozialer Kohäsion bzw. Spaltung im Konkreten

Schmid Thomas, Tobias Kindler

Ostschweizer Fachhochschule

Zusammenfassung

Während des schweizerischen Landesstreiks standen sich 1918 in Zürich streikende Arbeiter*innen und gegen sie aufgebotene militärische Truppen gegenüber. Und mittendrin: Angehörige von Frauenorganisationen, die ihre Angebote sowohl an Arbeiter*innen als auch an Soldaten richteten. Diese ersten Schweizer Sozialarbeiterinnen wurden von den Streikenden als verlängerter Arm der Armee kritisiert und so stellte sich schon damals die auch heute noch kontrovers diskutierte Frage: Soll Soziale Arbeit allparteilich-neutral oder aber parteilich-solidarisch handeln? Oder weiter: gibt es alternative Wege?



Konstruktion und Dekonstruktion von Differenz in der Sozialen Arbeit

Anna Riegler1, Brigitte Kukovetz2, Helga Moser1

1FH JOANNEUM, Institut für Soziale Arbeit, Österreich; 2Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Arbeitsbereich Erwachsenen- und Weiterbildung

Zusammenfassung

In dem Beitrag gehen die Autorinnen der Frage nach, welche Rolle Soziale Arbeit in Bezug auf Inklusion und Exklusion von Menschen aufgrund von kategorialen und differenzsetzenden Zuschreibungen spielt. Insbesondere wird dabei analysiert, wie Soziale Arbeit auf organisationaler und interaktionaler Ebene mit Diversität umgeht und wie Sozialarbeiter*innen in Bezug auf Diversität handeln. Die Autorinnen verorten sich dabei standpunktsensibel in einer anerkennungstheoretischen, postmigrantischen und intersektionalen Persepktive auf gesellschaftliche Verhältnisse am Beispiel der Sozialen Arbeit.