Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Trinational2021

Digitale Tagung

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.

 
 
Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 08: Anti-Feminismus – auch in der Sozialen Arbeit!?
Zeit:
Freitag, 23.04.2021:
15:15 - 17:15

Chair der Sitzung: Lotte Rose, Frankfurt University of Applied Sciences, Deutschland
Chair der Sitzung: Gudrun Ehlert, Hochschule Mittweida, Deutschland
Sitzungsthemen:
2.Internationaler Austausch in der Sozialen Arbeit

Präsentationen

Anti-Feminismus – auch in der Sozialen Arbeit!?

Zusammenfassung:

Im Kontext rechtspopulistischer und -extremistischer Argumentation und Agitation ist Anti-Feminismus ein zentrales Thema. Praxis und Hochschulen der Sozialen Arbeit sind von diesen Entwicklungen insofern nicht unberührt, als auch hier anti-genderistische Reden, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus, Rechtsextremismus und generell antidemokratische Haltungen alltäglicher werden. Diskutiert werden soll wie Fachkräfte der Herausforderung begegnen (können), demokratische Werte gegen entsprechende Positionen zu verteidigen.

 

Beiträge des Symposiums

 

Soziale Arbeit und der Umgang mit rassistischer Instrumentalisierung sexualisierter Gewalt – Fragen und Überlegungen aus sozial- und politikwissenschaftlicher Perspektive

Christiane Leidinger
Hochschule Düsseldorf

Völkisch-autoritäre und extrem rechte Gruppierungen und Parteien instrumentalisieren teilweise seit Jahren das soziale Problem sexualisierter Gewalt insbesondere gegen Mädchen und Frauen, laden es rassistisch auf und nutzen es strategisch zur Binnen- und Außenmobilisierung. Der Beitrag fragtaus sozial- und politikwissenschaftlicher Perspektive nach Anforderungen, die sich für die Soziale Arbeit aus der sich verschärfenden Entwicklung ergeben. Stichworte sind u.a. rassistische Kompliz*innenschaft sowie sekundäre Viktimisierung von Gewalt-Betroffenen und Leerstellen in der Infrastruktur.

 

Strategien im Umgang mit Anti-Feminismus in der Profession und an den Hochschulen

Gudrun Ehlert1, Gaby Lenz2
1Hochschule Mittweida, 2Fachhochschule Kiel

Wir knüpfen mit unserem Beitrag an die Ergebnisse einer zweitägigen Tagung an, die wir als DGSA Fachgruppen „Gender“ und „Migration, Rassismus- und Antisemitismuskritik“ zum Thema "Verunsicherungen und Herausforderungen: Strategien im Umgang mit Rechtsextremismus in Hochschule und Profession" Ende März 2019 an der BTU Cottbus durchgeführt haben. Nach einem zusammenfassenden Überblick der Ergebnisse der Tagung, möchten wir die begonnene Diskussion über Handlungsstrategien fortsetzen.