Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Trinational2021

Digitale Tagung

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.

 
 
Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 51: Bildet Banden: Lebens- und Arbeitsbedingungen „junger“ Wissenschaftler_innen Sozialer Arbeit und dessen (möglicher) Protest.
Zeit:
Samstag, 24.04.2021:
12:30 - 14:00

Chair der Sitzung: Fabian Fritz, HAW Hamburg, Deutschland
Chair der Sitzung: Julia Hille, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Deutschland
Sitzungsthemen:
2.Internationaler Austausch in der Sozialen Arbeit

Zeige Hilfe zu 'Vergrößern oder verkleinern Sie den Text der Zusammenfassung' an
Präsentationen

Bildet Banden: Lebens- und Arbeitsbedingungen „junger“ Wissenschaftler_innen Sozialer Arbeit und dessen (möglicher) Protest.

DiskutantIn(nen): Sylvia Bühler (ver.di Bundesvorstand), Wolfgang Ruge (Bildungsgrund. Agentur für Kultur- und Medienpädagogik KG, Österreich, Universität Wien, UFG Linz, TU Darmstadt), Lisa Janotta (TU Dresden, Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft/NGAWiss), Nora Sellner (Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Vertreterin der NetzwerkAGSozialeArbeit)

Zusammenfassung:

Im akademischen Mittelbau ist Prekarität eher die Regel als die Ausnahme. Grund ist, dass die Hochschulsysteme in Österreich und Deutschland nur einer Minderheit der Wissenschaftler*innen eine existenzsichernde, verlässliche und planbare Perspektive bieten können. Inzwischen regen sich kontinuierlich Kritik und Widerstand gegen die aktuellen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Das Panel schafft eine Übersicht und regt zur Diskussion an.

 

Beiträge des Symposiums

 

Lebens- und Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland

Fabian Fritz1, Julia Hille2
1Universität Hamburg / HAW Hamburg), 2Hochschule Nordhausen / Eberhard Karls Universität Tübingen

Anfang 2019 wurde eine Umfrage zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Wissenschaftler_innen in der Qualifizierungsphase in der Sozialen Arbeit durchgeführt. Dabei zeigt sich, dass es u.a. kaum unbefristete Verträge gibt und nicht einmal der Hälfte in ihren Anstellungsverhältnissen Zeit zur Arbeit am eigenen Qualifikationsprojekt zur Verfügung steht. Hinzu kommt, dass nur 1/4 über eine volle Stelle verfügt und über die Hälfte mehreren Arbeitsverträgen gleichzeitig nachkommt. Die Bedingungen spiegeln sich in einer ambivalenten Zufriedenheit der „Nachwuchs“-Wissenschaftler_innen wider.

 

Die Situation (sozial-) pädagogischen Nachwuchses in Österreich

Wolfgang Ruge
(Bildungsgrund. Agentur für Kultur- und Medienpädagogik KG, Österreich, Universität Wien, UFG Linz, TU Darmstadt

Der Beitrag schildert die aktuelle Situation des pädagogischen und wissenschaftlichen Nachwuchses in Österreich. Unterschiede zu Deutschland beginnen schon bei der Ausbildung: Während die Studiengänge der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik in Deutschland überwiegend an öffentlichen Fachhochschulen verortet sind, ist in Österreich zumeist ein Studium an einer privatfinanzierten und somit kostenpflichten Fachhochschule erforderlich. Beim Eintritt in die Forschung zeigt sich eine ähnliche Situation, wie in Deutschland - wobei für die Befristungen jedoch andere Voraussetzungen gelten.



 
Impressum · Kontaktadresse:
Datenschutzerklärung · Veranstaltung: Trinational2021
Conference Software - ConfTool Pro 2.6.141
© 2001 - 2021 by Dr. H. Weinreich, Hamburg, Germany