Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Trinational2021

Digitale Tagung

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 28: Sozialräumliche Herausforderungen für die Soziale Arbeit
Zeit:
Samstag, 24.04.2021:
10:00 - 12:00

Chair der Sitzung: Martin Lu Kolbinger, FH Salzburg, Österreich

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Präsentationen

Kohäsion durch Verdrängung/Verdrängung durch Kohäsion? Soziale Arbeit im „benachteiligten Stadtteil“

Moritz Rinn, Lena Wiese

Universität Duisburg-Essen

Zusammenfassung

Soziale Arbeit in „benachteiligten Stadtteilen“ ist auf die Herstellung „sozialer Kohäsion“ bezogen und dabei in Aneignungskonflikte um städtische Ressourcen involviert. Die stadtpolitische „Verbesserung der sozialen Mischung“ geht dabei vielfach mit der Verdrängung problematisierter Bewohner*innen einher. Anhand empirischer Ergebnisse unseres Forschungsprojekts zu Aneignungskonflikten in mischungsorientierten Stadtentwicklungsprozessen zeigen wir, wie Sozialarbeitsakteur*innen im Interesse von „friedlichem Zusammenleben“ Ausschließungs- und Verdrängungsprozesse stützen.



„Das würde ich jetzt nicht gleich rechts nennen“ - Ein- und Ausschlüsse der Jugendarbeit mit Jugendlichen mit rechten Orientierungen

Kevin Stützel1, Stefanie Lindner2

1Friedrich-Schiller Universität Jena, Deutschland; 2Brandenburgische-Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Deutschland

Zusammenfassung

Der Beitrag setzt sich anhand empirischer Analysen mit den Erklärungsansätzen auseinander, die innerhalb der Jugendarbeit mit Jugendlichen mit rechten Orientierungen ersichtlich sind. Analysiert werden die Situationsanalysen von Jugendarbeiter*innen in Sozialräumen mit extrem rechter Präsenz, sowie die Konstruktion der Adressat*innen innerhalb der Jugendarbeit mit Jugendlichen mit rechten Orientierungen. Anhand der empirischen Befunde wird herausgearbeitet mit welchen Handlungsmustern, die Situationsanalysen und Beobachtungshaltungen einhergehen und welche Ein- und Ausschlüsse sie produzieren.



Soziale Arbeit zwischen Mobiler Jugendarbeit und gemeinwesenorientierter Konfliktarbeit. Evaluierungsergebnisse der Wiener Fair Play Teams

Manuela Hofer, Marc Diebaecker, Andrea Rabeder

FH Campus Wien, Österreich

Zusammenfassung

"Fair Play Teams" sind ein gemeinwesenorientiertes Angebot der Stadt Wien. In einem Evaluationsprojekt wird analysiert, wie die konzeptionellen Ziele, die Verbesserung der sozialen Qualitäten des öffentlichen Raums sowie die Stärkung der Teilhabe, die Mitarbeitenden im Spannungsfeld von Allzuständigkeit, Partizipation und Ordnungspolitik vor fachliche Herausforderungen stellt.

Gemeinsam soll darauf aufbauend diskutiert werden wie Soziale Arbeit im öffentlichen Raum sozialen Zusammenhalt und Kohäsion fördern kann, und wie Prozesse von Zuschreibungen und Ausschlüssen dabei reflektiert werden.



 
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