Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Trinational2021

Digitale Tagung

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 02: Gesellschaftliche Veränderungstendenzen und die Auswirkungen auf die Soziale Arbeit
Zeit:
Freitag, 23.04.2021:
15:15 - 17:15

Chair der Sitzung: Nikolaus Meyer, Hochschule Fulda, Deutschland
Chair der Sitzung: Maria-Eleonora Karsten, Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland
Sitzungsthemen:
1.Nationale Perspektiven auf die Frage nach Kohäsion und Spaltung, 2.Internationaler Austausch in der Sozialen Arbeit, 3.Europäische Perspektiven auf Kohäsionsprozesse

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Präsentationen

Gesellschaftliche Veränderungstendenzen und die Auswirkungen auf die Soziale Arbeit: Beiträge zum Stand der Professionalisierung

DiskutantIn(nen): Maria-Eleonora Karsten (Leuphana-Universität Lüneburg), Peter Schäfer (Hochschule Niederrhein), Lisa Janotta (Technische Universität Dresden), Michael Opielka (Ernst-Abbe-Hochschule Jena)

Zusammenfassung:

Phänomene von Kohäsion und Spaltung betreffen die jeweiligen Gesellschaften und so mittelbar auch die Soziale Arbeit. Bisher erreichte Schritte im Prozess der Professionalisierung Sozialer Arbeit werden dabei vermehrt wieder in Frage gestellt oder sind gefährdet. Im Rahmen des Panels werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Österreich, der Schweiz sowie Deutschlands im Hinblick auf den Stand der Professionalisierung herausgearbeitet und diskutiert.

 

Beiträge des Symposiums

 

Zum Stand der Professionalisierung Sozialer Arbeit in Deutschland

Rita Braches-Chyrek
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Soziale Berufe erscheinen in den gegenwärtigen wissenschaftlichen Perspektivierungen als ein Experimentierfeld für fluide Zugänge und untergeschichtete Beschäftigungsfelder. Diese dynamischen, äußerst komplexen sowie differenten Gemengelagen von teilweise prekären und atypischen Beschäftigungsbedingungen bei gleichzeitiger Zunahme von hohen fachlichen Anforderungen in den sozialen Berufen bedürfen einer vertieften Auseinandersetzung. Daher sollen die zentralen Debatten bezüglich möglicher professioneller Ausformung und professionspolitischer Positionierungen diskutiert werden.

 

Zum Stand der Professionalisierung Sozialer Arbeit in Österreich

Peter Pantuček-Eisenbacher
Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten

Aufbauend auf eine kurze Skizze der Entwicklung der österreichischen Gesellschaft im 21. Jahrhundert werden widersprüchliche Aspekte des im Wesentlichen stagnierenden Prozesses der Professionalisierung der Sozialen Arbeit herausgearbeitet. Speziell interessieren dabei Akademisierung, Forschung, berufliche Organisiertheit, Standards der fachlichen Qualität und das Verhältnis der Sozialen Arbeit zum bürgerschaftlichen und politischen Engagement.

 

Zum Stand der Professionalisierung Sozialer Arbeit in der Schweiz

Roland Becker-Lenz,
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW

Der Beitrag befasst sich mit zwei Ebenen der Professionalisierung: Institutionalisierungen der beruflichen Praxis und das Fallhandeln von Fachkräften. Diese beiden Ebenen werden aufeinander bezogen. Ausgewählte Veränderungen und Befunde werden in einen Zusammenhang mit gesellschaftlichen Entwicklungen, sozialpolitischen Strömungen sowie professionstheoretischen und -politischen Debatten gestellt.



 
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