Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Trinational2021

Digitale Tagung

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 06: Sozialarbeiterisches Case Management in der psychosozialen Arbeit mit Hard-to-reach-Klient*innen der psychiatrischen Versorgung
Zeit:
Freitag, 23.04.2021:
15:15 - 17:15

Chair der Sitzung: Maria Ohling, Hochschule Landshut, Deutschland
Sitzungsthemen:
2.Internationaler Austausch in der Sozialen Arbeit

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Präsentationen

Sozialarbeiterisches Case Management in der psychosozialen Arbeit mit Hard-to-reach-Klient*innen der psychiatrischen Versorgung

Zusammenfassung:

Die psychiatrische Versorgung ist durch einen hohen Grad an Fragmentierung geprägt. Für psychisch erkrankte Menschen mit komplexen Problemlagen führt die Fragmentierung zu einer prekären Versorgungssituation. In der Literatur hat sich zur Bezeichnung dieser Zielgruppe der umstrittene Hard-to-reach-Begriff etabliert. Im Rahmen eines internationalen Austausches der beiden DGSA-Fachgruppen Case Management und der Sektion Klinische Sozialarbeit soll das sozialarbeiterische Case Management als ein methodischer Weg in der psychosozialen Arbeit mit Hard-to-reach-Klient*innen diskutiert werden.

 

Beiträge des Symposiums

 

Stärkenorientiertes Case Management in der psychosozialen Arbeit mit Hard-to-reach-Klient*innen

Matthias Müller
Hochschule Neubrandenburg

Der Vortrag macht deutlich wie das Stärkenorientierte Case Management systemisch-konzeptionell auf die Situation des Hard-to-reach-Klientels reagiert. Des Weiteren differenziert er zwischen Stärken und Ressourcen und hebt dabei die Bedeutung der Stärken für eine klient*innenzentrierte Arbeit hervor. Zur Konkretisierung der praktischen Arbeit werden die drei evidenzbasierten Instrumente für die Fallarbeit des Stärkenorientiertem Case Managements – Stärkeneinschätzung, der Persönliche Entwicklungsplan und die Stärkenorientierte Gruppenberatung – vorgestellt.

 

Hard-to-reach-Klient*innen in der psychiatrischen Versorgung und Sozialarbeiterisches Case Management

Karsten Giertz1, Lisa Große2
1Universitätsmedizin Greifswald, 2Alice Salomon Hochschule Berlin

Der Vortrag gibt einen Überblick zum aktuellen Forschungsstand von „Hard-to-reach-Klient*innen“ in der psychiatrischen Versorgung. Es werden Erkenntnisse aus der Obdachlosenforschung, „Heavy-user-Forschung“ und „Systemsprenger-Forschung“ vorgestellt. Im Anschluss wird das Handlungskonzept des sozialarbeiterischen Case Management in der psychosozialen Arbeit vorgestellt, um eine personenzentrierte und sektorübergreifende Koordination von verschiedenen Hilfeleistungen zu ermöglichen. Aktuelle Entwicklungen durch das BTHG und der Integrierten Versorgung werden dabei berücksichtigt.

 

Begegnung, um Beziehung zu organisieren

Karin Goger
Fachhochschule St. Pölten

Beziehungsarbeit im sozialarbeiterischen Case Management kennt drei Fokusse: 1) Die Gestaltung von Begegnungen sowie vertrauensvollen und verlässlichen Arbeitsbeziehungen mit dem*der Klient*in. 2) Die Stärkung und (Re)Konstruktion von Beziehungen zwischen Klient*innen und Angehörigen ihres sozialen Umfelds. 3.) Die Etablierung von zielorientierten und konstruktiven Kooperationsbeziehungen mit professionellen Fachkräften. Welche Haltungen, Arbeitsprinzipien und methodischen Ansätze für gelingende Arbeitsbeziehungen im sozialarbeiterischen Case Management sind förderlich.



 
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