Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Trinational2021

Digitale Tagung

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 46: Ausschliessungsprozesse aus Nutzer*innenperspektive
Zeit:
Samstag, 24.04.2021:
12:30 - 14:00

Chair der Sitzung: Kathrin Aghamiri, Fachgruppe Nutzer*innen Sozialer Arbeit DGSA, Deutschland
Chair der Sitzung: Rebekka Streck, Evangelische Hochschule Berlin, Deutschland
Sitzungsthemen:
1.Nationale Perspektiven auf die Frage nach Kohäsion und Spaltung

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Präsentationen

Im Schatten der Krise. Der Alltag von Adressat*innen Sozialer Arbeit in der Corona-Pandemie

Zusammenfassung:

Die Corona-Krise und die damit verbundenen Reglementierungen bedeuten für viele Menschen Einschränkungen und Veränderungen ihres bisherigen Alltags. Verfolgt man allerdings die öffentliche Auseinandersetzung um Erleben und Folgen der Krise, finden gerade die Themen und Erfahrungen der Menschen, die mit Sozialer Arbeit in Kontakt kamen und kommen, kaum Gehör. Auf der Grundlage verschiedener Praxisforschungsprojekte möchten wir die Perspektive von Adressat*innen und Nutzer*innen Sozialer Arbeit auf die Corona-Pandemie sichtbar machen und Amivalenzen und Bewältigungsstrategien aufzeigen.

 

Beiträge des Symposiums

 

„Corona-Krise ist hammerhart.“ Alltägliche Einschränkungen, Chancen und Verluste für Menschen mit Beeinträchtigungen

Anne van Rießen
Fachgruppe Nutzer*innen Sozialer Arbeit DGSA, Deutschland

Auf der Grundlage von halbstandardisierten Expert*inneninterviews mit Menschen mit Beeinträchtigungen, die in stationären Einrichtungen oder mit ambulanter Unterstützung in eigenen Wohnformen leben, wird herausgearbeitet, welche Einschränkungen, aber auch welche Chancen mit den "Corona-Maßnahmen" einhergehen. Die Ergebnisse machen zum einen deutlich, dass für Menschen in stationären Einrichtungen, die Einschränkungen weit über denen der „normalen“ Bevölkerung liegen, und zum anderen dass im Wegfall der Alltagsstrukturierung und den Terminierungen auch Chancen für die Menschen liegen.

 

Über die Schwelle kommen - Jugendliche als Adressat*innen der Schulsozialarbeit im Lockdown

Kathrin Aghamiri
Fachgruppe Nutzer*innen Sozialer Arbeit DGSA, Deutschland

Der Beitrag thematisiert auf der Grundlage von Interviews und Praxisprotokollen der Schulsozialarbeit, wie Jugendliche aus einer Sekundarschule mit Ganztag, die vor der Corona-Pandemie bereits intensiv mit der Schulsozialarbeit zusammen gearbeitet haben, ihren veränderten Alltag beschreiben. Wie erleben sie den zweiten Lockdown? Welche Erfahrungen haben sie im ersten gemacht? Was vermissen sie und (wo) erleben sie aber auch Freiräume und Entlastung? Wie haben sie die veränderten Angebote der Schulsozialarbeit genutzt? Wie aber auch nicht?

 

Gestalten, Ringen, Distanzieren. Sich die Pandemie begreifbar machen

Rebekka Streck
Fachgruppe Nutzer*innen Sozialer Arbeit DGSA, Deutschland

Der Beitrag basiert auf einem Lehr-Lern-Forschungsprojekt. Gemeinsam mit Studierenden wurde untersucht, wie Adressat*innen Sozialer Arbeit den Lockdown im März 2020 bezogen auf ihr alltägliches Leben wahrnehmen. Die "zweite Welle", die die Interviews begleitete, spielt ebenfalls mit in die Erhebung hinein. Die Befragten wurden also aufgefordert über etwas zu erzählen, was noch im vollen Gange war. So sind die Interviewtexte erstens als Versuch zu verstehen, die Krise zu begreifen und zweitens zeigen sich aber auch starke Differenzen in der Art des begreifbar Machens der Krise.



 
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