Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Trinational2021

Digitale Tagung

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 30: Migration und Soziale Arbeit
Zeit:
Samstag, 24.04.2021:
10:00 - 12:00

Chair der Sitzung: Mihri Özdogan, Hochschule Landshut, Deutschland

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Präsentationen

„Die Spanier dürfen uns auch nicht vergessen.“ – Grenzen überspannende Migrant*innenorganisationen und ihr Ringen um Anerkennung.

Nils Klevermann

Universität Tübingen, Deutschland

Zusammenfassung

Migrant*innenorganisationen werden in der Integrationspolitik als Brückenbauer und Akteure der Integrationsarbeit vor Ort adressiert. In ihnen soll das migrantisch adressierte Subjekt in die sog. Aufnahmegesellschaft integriert werden. Eine Orientierung der Organisationen am Herkunftsland wird dabei jedoch als integrationshemmend gewertet. Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung gegenwärtiger Adressierungen durch die bundesdeutsche Verwaltung, wird der Vortrag den Fokus auf den Kampf von Migrant*innenorganisationen um Anerkennung zwischen „Herkunfts- und Ankunftsland“ legen.



Grenzen der Ungleichheit. Befunde und Perspektiven von Kohäsion und Spaltung – eine Interviewstudie zu Teilhabe und Ausgrenzung sog. „Gastarbeiter_innen“ in Deutschland

Anselm Böhmer

PH Ludwigsburg, Deutschland

Zusammenfassung

Europäische Gesellschaften sind seit geraumer Zeit von Heterogenität bestimmt. Dies macht u.a. ihre Struktur als Migrationsgesellschaften deutlich. In einer Studie zu sog. „Gastarbeiter_innen“ (n = 28) rekonstruiert der Beitrag deren Erfahrungen von Kohäsion und Spaltung, um die Befunde mit einer Theorie semiotischer Kritik zu interpretieren, Soziale Arbeit als Grenzbearbeitung zu konzeptualisieren und die Erträge der Studie für einen emanzipativen Einsatz Sozialer Arbeit vorzuschlagen.



Zwischen mehrsprachiger Realität und monolingualem Habitus: Perspektiven auf migrationsbedingte Mehrsprachigkeit in Erziehungsratgebern für Eltern in Deutschland

Marc Schmid

Universität Hamburg, Deutschland

Zusammenfassung

In Deutschland stehen sich eine einsprachig-deutschsprachige Tradition des Bildungssystems und eine v.a. migrationsbedingt zunehmende gesellschaftliche Mehrsprachigkeit gegenüber. Im Projekt DIWAN werden Erziehungsratgeber zur mehrsprachigen Erziehung systematisch ausgewertet, die seit 1980 in Deutschland für Eltern publiziert wurden. Auf dieser Basis soll skizziert werden, wie sich unterschiedliche wissenschaftliche und politische Konzepte und Leitbilder zu Migration und Mehrsprachigkeit in den Ratgebern wiederfinden.



 
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