Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Trinational2021

Digitale Tagung

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 10: Sexuelle Vielfalt und Herausforderungen in Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit
Zeit:
Freitag, 23.04.2021:
15:15 - 17:15

Chair der Sitzung: Sigrid A. Bathke, Hochschule Landshut, Deutschland
Sitzungsthemen:
2.Internationaler Austausch in der Sozialen Arbeit

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Präsentationen

Das Regenbogenspektrum nicht im Auge - Soziale Arbeit als Verhinderer*in von Vielfalt

Maike Wagenaar, Rebecca Nagel

Hochschule Hannover, Deutschland

Zusammenfassung

In diesem Beitrag werden Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt vorgestellt, in dem in Niedersachsen Einrichtungen der Jugendarbeit befragt wurden, inwiefern sie queere Jugendliche in ihren Einrichtungen wahrnehmen und auf deren Bedürfnisse reagieren. In der anschließenden Diskussion soll neben der Frage, ob jeweils spezielle Angebote nötig sind, auch dem Gedanken nachgegangen werden, dass, nur die bewusste Wahrnehmung von Vielfalt zu einer Würdigung von Verschiedenheit führt und zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch Soziale Arbeit beiträgt.



Die Bedeutung rechtspopulistischer und anti-gender Politiken in der Gestaltung und Umsetzung der rechtlichen Regulierung gleichgeschlechtlicher Elternschaft

Yv E. Nay

Universität Wien, Österreich

Zusammenfassung

Dieser Beitrag thematisiert am Beispiel der Schweiz, wie im Rahmen der politischen Forderungen nach rechtlicher Anerkennung queerer Familien einerseits eine Erweiterung der rechtlichen Auffassung von Familie erfolgt, während gleichzeitig andererseits die heterosexuelle Familie als die Norm bestärkt wird. Er formuliert Überlegungen, was diese von Rechtspopulismus und Anti-Gender-Positionen geprägten politischen Prozesse für die Arbeit von Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden bedeuten, die die rechtlichen Neuerungen rund um Regenbogenfamilien umsetzen müssen.



Queer und im Übgergangssystem - Eine subjektorientierte Perspektive zur Situation von jungen LSBT*Q-Volljährigen im Übergang Schule-Ausbildung-Beruf.

Jasmin Brück

Hochschule Fulda, Deutschland

Zusammenfassung

Das Dissertationsvorhaben pointiert queer als Lebenssituation und richtet hierbei den Fokus auf junge LSBT*Q-Volljährige im Übergangssystem. Das Übergangssystem versteht sich als ein Ort der Ermöglichung und des Gatekeepings für Menschen, die die formalen Anforderungen des Bildungssystems nicht erfüllen und somit nur schwer einen Zugang zum Ausbildung- und/oder Arbeitsmarkt erhalten. Vor diesem Hintegrund werden Macht- und Anerkennungsprozesse sowie marginalisierte Positionen analysiert, indem Diskriminierungs- und Benachteilgungserfahrungen der Zielgruppe multimethodisch erhoben werden.



 
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