Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Trinational2021

Digitale Tagung

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 01: Migration und die Folgen für Kohäsion
Zeit:
Freitag, 23.04.2021:
15:15 - 17:15

Chair der Sitzung: Martina Ritter, Hochschule Fulda, Deutschland
Sitzungsthemen:
1.Nationale Perspektiven auf die Frage nach Kohäsion und Spaltung

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Präsentationen

Migration und die Folgen für Kohäsion – Möglichkeiten und Herausforderungen aus zivilgesellschaftlichen und professionellen Perspektiven

Zusammenfassung:

Die Panelbeiträge beleuchten Fragen der Kohäsion und des sozialen Zusammenhalts in der deutschen Migrationsgesellschaft. Gemeinsamer Bezugsrahmen ist das BMBF Förderprogramm „Migration und gesellschaftlicher Wandel“ und die Analyse von verschiedenen Transformationsprozessen. Ausgehend von der Bedeutung und dem Verhältnis zivilgesellschaftlicher und professioneller Akteur*innen in sozialen Handlungsfeldern, verbindet die drei Forschungsprojekte die Untersuchung des institutionellen Wandels durch Migration und Diversität sowie den Folgen für das Gelingen des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

 

Beiträge des Symposiums

 

Freundschaften als solidarische Formen von Kohäsion in der Migrationsgesellschaft

Manuela Westphal1, Jens Vogler2, Anke Freuwört1, Monika Alisch2
1Universität Kassel, 2Hochschule Fulda

Der Beitrag stellt erste Ergebnis aus dem Forschungsprojekt ProZiS zum Thema Freundschaften in der Migrationsgesellschaft vor. Auf Grundlage narrativ angelegter Tandeminterviews mit befreundeten „Einheimischen“ und „Zugewanderten“, werden Beziehungskonzepte, Themen und Inhalte dieser interethnischen Freundschaften, untersucht. Neben der wechselseitigen Definition und Ausgestaltung der gemeinsamen Beziehung, wird die Bedeutung dieser Tandems in Hinblick auf den sozialen Zusammenhalt, Solidarität und gesellschaftlicher Diversität fokussiert.

 

Sozialer Zusammenhalt und die Rolle ehrenamtlichen Engagements: Mikro-Öffentlichkeiten als Räume demokratischen Lernens uns Aushandelns

Sven Messerschmidt, Katrin Großmann
Fachhochschule Erfurt

Eine qualitative Analyse des Konflikterlebens von Ehrenamtlichen durch das Projekt „Konflikte im Ehrenamt als Potenzial für demokratische Lernprozesse“ der FH Erfurt gab Aufschluss über das Ausmaß der lokalen Polarisierung in Bautzen. In Zusammenarbeit mit dem VFB Salzwedel wurde der Blick auf integrative Mikro-Öffentlichkeiten wie Quartiersinitiativen, Sportvereine und politische Bündnisse gelenkt. Aus unserer Analyse möchten wir zeigen, wie dort Aushandlung funktioniert und welche Bedingungen den Zusammenhalt von Gruppen über soziale und politische Unterschiede hinweg fördern.

 

Soziale Kohäsion in der postmigrantischen Gesellschaft - Möglichkeiten und Grenzen der Gemeinwesenarbeit am Beispiel einer Großwohnsiedlung

Diana Lölsdorf, Katja Weidtmann, Astrid Wonneberger, Sabina Stelzig-Willuttzki
HAW Hamburg

Großwohnsiedlungen bedürfen häufig aufgrund der Zusammensetzung ihrer Bewohnerschaft einer besonderen sozialen Aufmerksamkeit. Hier setzt die Gemeinwesenarbeit Impulse, die sowohl das Individuum als auch den Zusammenhalt stärken sollen.
Der Beitrag stellt am Beispiel einer Hamburger Großwohnsiedlung mit angegliedertem Bürgerverein dar, welche Möglichkeiten die Gemeinwesenarbeit zur Förderung der sozialen Kohäsion hat. Als Grundlage werden Daten genutzt, die aus Interviews mit Expert*innen und Bewohner*innen sowie teilnehmender Beobachtung resultieren.



 
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