Statistical Week 2025
2-5 September 2025
Wiesbaden, Germany
Conference Agenda
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Session Overview |
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VDStRegio: Regionalstatistik/VDSt: Regionale Verteilung von Einkommen
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11:00am - 11:25am
Kleinräumige Daten aus der Lohn- und Einkommensteuerstatistik – Potenziale für Analysen Statistisches Amt, Landeshauptstadt München, Deutschland Für die Landeshauptstadt München stehen erstmals untergemeindliche Daten aus der Lohn- und Einkommensteuerstatistik zur Verfügung. Auf der Ebene der 25 Stadtbezirke und 108 Stadtbezirksteile eröffnen sich damit neue Möglichkeiten zur kleinräumigen Analyse von Einkommensverhältnissen und sozialen Strukturen. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse der Einkommensteuerstatistik für München vorgestellt und die bestehenden Herausforderungen und Limitationen bei der Nutzung skizziert. 11:25am - 11:50am
Das Nettoäquivalenz-Resteinkommen als Sozialindikator für Miethaushalte Stadt Leipzig, Deutschland Angesichts zunehmend angespannter Wohnungsmärkte stellt sich die Frage, wie soziale Folgen für Miethaushalte gut abgebildet werden können. Dieser Vortrag untersucht die Eignung des Nettoäquivalenz-Resteinkommens als Indikator zur Messung der finanziellen Lage von Mieterinnen und Mietern. Dieser Indikator ermöglicht es, absolute Belastungssituationen präzise abzubilden. Im Gegensatz dazu kann die Mietbelastungsquote zu ungenauen Einschätzungen oder gar Fehleinschätzungen führen. Anhand der Städte München und Leipzig werden die Stärken und Schwächen beider Indikatoren verdeutlicht. Ziel des Vortrags ist es, zu demonstrieren, dass das Nettoäquivalenz-Resteinkommen ein effektiver Indikator für Städte- und Regionalvergleiche ist, um die finanzielle Lage von Miethaushalten zu erfassen. Der Mikrozensus liefert alle vier Jahre die notwendigen Daten für die Berechnung. Diese Datenquelle ermöglicht es, das Nettoäquivalenz-Resteinkommen deutschlandweit auf Kreisebene oder regionalen Anpassungsschichten zu berechnen und für das Monitoring der Lebenslagen von Mieterinnen und Mietern zu nutzen. Der Vortrag soll für die Anwendung des Nettoäquivalenz-Resteinkommens als Kennwert für ein Monitoring der Lebenslagen von Mieterinnen und Mietern werben. | ||
