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Sitzungsübersicht
Sitzung
Toolmarktplatz
Zeit:
Donnerstag, 17.09.2020:
11:30 - 13:00


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Präsentationen

Hybrid OA Dashboard

Maximilian Held, Najko Jahn, Henrieke Walter

Georg-August-Universität Göttingen, Deutschland

Many academic publishers offer hybrid (hybrid OA) open access journals, where some articles in an otherwise subscription-based publication are made openly available. Recently, some funders have pushed for a transformation towards such a hybrid OA business model, where publishing houses are paid for open access publication. To draft, monitor and evaluate such transformative agreements, libraries and their consortia need data on the uptake, costs and impact of hybrid OA.

{HOAD} is a data product to meet this need. The dashboard is packaged as an extension to the R Project for Statistical Computing(an R package), released under an open source license and developed in the open at http://github.com/subugoe/hoad. The package has several components:

  1. APIs to expose data from public bibliometric sources relevant to hybrid OA.
  2. ETL pipelines (extraction, transformation, loading) and accompanying visualisations to answer hybrid OA business questions.
  3. A web application to explore hybrid OA data, including customisation for individual journal portfolios.

The project is based on data gathered by the Crossref DOI registration agency and the OpenAPC initiative. The package is at the Göttingen State and University Libary as part of the DFG-funded eponymous Hybrid Open Access Dashboard project.

An early prototype of the application, including the interactive web frontend is available at https://subugoe.github.io/hoad/.



VIDIJO - eine virtuelle Zeitschriftenauslage für Open Access Journals

Uwe Geith, Thomas Kraß

INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH, Deutschland

Das Tool VIDIJO ist eine „virtuellen Zeitschriftenauslage“ speziell für Open-Access-Journals und entstand im Rahmen eines vom BMBF geförderten Projekts des INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien bzw. der NTNM-Bibliothek. VIDIJO (Abkürzung für „virtual display of journals“) realisiert den Weg der Informationsbeschaffung, wie er typischerweise bei einer physischen Zeitschriftenauslage für Print-Zeitschriften verläuft, auch im virtuellen Zeitschriftenangebot. Da VIDIJO nur Open-Access-Journals enthält, unterliegen die Publikationen keiner Beschränkung auf einen bestimmten lizensierten IP-Bereich und sind deshalb von überall nutzbar, wo ein Internet-Zugang möglich ist.

Neben der Browsing-Ansicht gibt es auch Einstiege nach Kategorien bzw. Fachgebieten und eine allgemeine „Discovery“-Ansicht mit den neuesten Artikeln, mit den neu hinzugekommen und mit den meistgenutzten Journals.

Außerdem stehen nach der Erstellung eines persönlichen Accounts weitere Funktionen zur Verfügung:

  • Man kann bei den Journals Favoriten bestimmen.
  • Man kann interessante Artikel auf eine persönliche Leseliste setzen.
  • Auf der individuell angepassten „HOME“-Seite werden die neuesten Artikel favorisierter Zeitschriften, die persönliche Leseliste und die Journal-Favoriten aufgeführt.
  • Man kann also VIDIJO ganz nach seinen persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben einrichten.

Für den Einsatz von VIDIJO ergeben sich verschiedene Möglichkeiten:

  • Auf einem Touch-Bildschirms z.B. im Eingangsbereich einer Bibliothek als Eye-Catcher und zur ersten „Kontaktaufnahme“ mit VIDIJO.
  • Auf den Benutzer-Arbeitsplatz-PCs einer Bibliothek.
  • In erster Linie aber als überall nutzbares Angebot (auf einem privaten Desktop-PC, Notebook, Tablet oder Smartphone …) da VIDIJO nur Open-Access-Journals enthält.

VIDIJO ist eine selbstentwickelte Webapplikation – Link: https://www.vidijo.org – und ist als Open-Source-Software unter der GPLv3-Lizenz für interessierte Bibliotheken und Informationseinrichtungen kostenlos nachnutzbar. Link: https://github.com/NTNM-Bib/Vidijo.

VIDIJO wird über die Containervirtualisierungssoftware „Docker“ betrieben. VIDIJO kann als Website verwendet oder auch als „Progressive Web App“ benutzt werden.

Vorgestellt wird VIDIJO durch den Projektleiter Uwe Geith und den Medieninformatiker Thomas Kraß, der die Web-Applikation programmiert hat.



Open Impact Vizualizer - Ein Plugin (nicht nur) für OJS

Svantje Lilienthal

TIB Hannover, Deutschland

Offene Metriken ermöglichen eine nachvollziehbare Evaluation von Wissenschaft. Das im Projekt ROSI (Referenzimplementierung für offene szientometrische Indikatoren) entwickelte Tool ermöglicht die anpassbare Darstellung offener Metriken von wissenschaftlichen Publikationen. Als beispielhafte Einbindung des neuen Tools, soll das im Rahmen des Projektes entwickelte Open Impact Vizualizer (ImpactViz) Plugin für Open Journal Systems (OJS) vorgestellt werden. OJS ist als Software für Open-Access-Zeitschriften weit verbreitet und wird durch das Plugin auf der Artikelseite durch offene Metriken ergänzt.
ImpactViz ermöglicht die Anzeige, Anpassung und Erweiterung von offenen szientometrischen Indikatoren. Hierfür werden aktuell ausschließlich offene Datenquellen - wie beispielsweise Unpaywall oder CrossRef Event Data - verwendet. Die Metriken werden in einer Übersicht in den vier Konzepten "Scientific Impact", "Societal Impact", "Community Impact" und "Openness" dargestellt. In einer Detailansicht können die nach Konzepten gruppierten Indikatoren genauer betrachtet werden. Zeitschriftenherausgeber können die Auswahl der Indikatoren verändern und neue hinzufügen. Im Rahmen der Demonstration werden alle Funktionalitäten des Plugins vorgestellt und können von Teilnehmenden in einer Demo-Installation getestet werden.

Die Software wird unter einer freien Lizenz veröffentlicht.
Die Vortragende ist die Entwicklerin des Plugins.



AR3 - Augmented Reality in der Hochschulmathematik

Gerd Christian Krizek, Stefanie Lietze, Stefan Beck

Fachhochschule Technikum Wien, Österreich

Während Augmented Reality in den letzten Jahren zunehmend für die Darstellung von Schulstoff in abstrakten Grundlagenfächern erschlossen wurde, mangelt es noch an entsprechenden Angeboten für den Hochschulbereich. Dieses Projekt soll demonstrieren, das Augmented Reality als Technologie dazu geeignet ist, diese Grundlagenfächer im Hochschulbereich didaktisch sinnvoll zu unterstützen. Dies wird exemplarisch an fünf Szenarien aus dem Bereich der Vektorrechnung des Fachbereichs Mathematik demonstriert.
Das Projekt dient als Good-Practice-Example für die Entwicklung mobiler Lernangebote. Eine Ausweitung der App auf weitere naturwissenschaftliche Inhaltsbereiche ist ein logischer nächster Schritt. Auch die Entwicklung anderer Anwendungen und neuer Szenarien auf Basis dieser OER sind mögliche folgende Projektinhalte. Das Projektergebnis ist bewusst als OER konzipiert. Damit wird der Verantwortung zum Transfer von Wissen und Entwicklungen aus der Hochschule in die Gesellschaft Rechnung getragen. Die App steht kostenlos und uneingeschränkt anderen Institutionen und Individuen über die gängigen App-Stores zur Verfügung.

Die App ist unter folgenden Links verfügbar:
Für Apple: https://apps.apple.com/de/app/vector-ar3-by-fhtw/id1464507466
Für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.Senselab.io.VektorAR&hl=de_AT
Ein Demovideo findet sich unter diesem Link: https://www.youtube.com/watch?v=HeheJgtMa6E&feature=youtu.be



Vernetzung und Community-Aufbau im neuen Open-Access-Forum

Helene Brinken, Jessika Rücknagel

TIB Hannover

Wir stellen das neue Open-Access-Forum vor, welches Wissenschaftler*innen und Open Access Professionals eine Möglichkeit des Austausches und der Vernetzung bietet.

Die neue Plattform dient der Community zur Vernetzung und macht intensive Diskussionen zu verschiedenen Fragestellungen rund um das Thema Open Access möglich. Alle Interessierten können sich im moderierten Forum registrieren, um Themen zu eröffnen und auf Fragen zu antworten.

Das Forum wurde mit der Open Source Software "Discourse" aufgesetzt, welche verschiedene Möglichkeiten der Gamification bietet. Eine davon ist die Auszeichnung mit Badges zur spielerischen Belohnung von Nutzeraktivität. Die Open-Access-Tage bieten die ideale Gelegenheit das Forum für die Community zu öffnen, Feedback zu erhalten und eine aktive Mitgestaltung zu initiieren, damit anregende Diskussionen ganz im Sinne von Open Access auch offen geführt werden können.

Das Forum wird im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes open-access.network aufgesetzt. Es ergänzt das Informationsportal open-access.net mit einer Austausch- und Vernetzungsplattform für die deutschsprachige Community. Die Referentinnen sind Projektmitarbeiterinnen und betreuen die Plattform inhaltlich. Das Forum ist über folgenden Link zu erreichen: https://forum.open-access.network/.



AuthentiSci-Towards a factual era of online media

Shama Sograte-Idrissi1,2, Nicholas Clifton1,3, Ana Alonso-Serrano1,4, Steve Acquah1,5, Jesus Melgarejo1,6, Yusuke Naito1, Stephanie Mouchbahani-Constance1,7, Zaibaa Patel1,8

1Authentisci; 2University Medical Center Göttingen; 3Cardiff University; 4Max Planck Institute; 5University of Massachusetts Amherst; 6Katholieke Universiteit Leuven; 7McGill University; 8King’s College London

Science “fake news” and scientific misinterpretation are dramatically increasing every day in our society causing delays in our approach to current global problems. This era is heavily influenced by online news and media, which facilitate the spread of science, but insufficiently protect accurate interpretation of scientific contributions. Therefore, we developed an online web browser extension (authentiSci) that allows scientists to mediate the presentation of online science news and media to the general audience.

authentiSci allows the scientists to rate the scientific validity of science related online articles. Are the claims based on scientific research? Are the findings correctly interpreted by the journalist?

The reader installs the browser extension and for each article obtains a reliability score that indicated the validity of the scientific claims reported.

The data presented by the extension is entirely crowdsourced, so the more individuals use the tool, the more accurate it will become. This is especially beneficial in science, as it will allow us to reduce bias and to diversify the population reviewing the article itself. In the long run, this will provide readers from the general public with higher confidence in their ratings, since they’ll know such ratings come from a diverse group of scientists.Secondly, our tool is not located in any unique country or institution, results from scientists’ ratings can be instantaneously available to anyone across the world that uses our extension.Finally, because scientists are only required to validate their ORCiD, and do not need to make a new account on our site in order to rate, the process itself is very quick and requires little commitment. This will ultimately allow more scientists to use the tool.

www.authentisci.com

twitter : @authentisci

youtube video presenting authentisci: https://www.youtube.com/watch?v=_fnKma9DYo0