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Session Overview
Session
Workshop: Organisational implementation of Open Access in the institution
Time:
Thursday, 17/Sept/2020:
11:30am - 1:00pm


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Presentations

Organisatorische Umsetzung von Open Access in der Einrichtung

Anja Oberländer1, Marco Tullney2

1KIM, Universität Konstanz, Deutschland; 2Technische Informationsbibliothek (TIB), Deutschland

Der Workshop widmet sich der zukunftsfähigen organisatorischen Einbettung von Open-Access-Aktivitäten in der Bibliothek. Basierend auf eigenen Forschungsergebnissen und Erfahrungen und dem Input der Teilnehmenden werden verschiedene Szenarien diskutiert und Best-Practice-Beispiele zusammengetragen.

Viele Bibliotheken sind damit konfrontiert, Open-Access- und Open-Science-Aktivitäten organisatorisch in bestehenden Strukturen sinnvoll zu verankern. Während vor vielen Jahren einzelne Personen (neben ihrer eigentlichen Tätigkeit) als Open-Access-Beauftragte oder Repository Manager nominiert wurden, ist das Feld heute in den meisten Institutionen viel breiter. Mit dem Betrieb von Publikationsfonds bzw. der Übernahme von Publikationskosten und spätestens seit den DEAL-Verträgen ist das Thema auch in den Erwerbungsabteilungen angekommen. Einige Einrichtungen betreiben zudem einen Verlag oder eigene Publikationsdienste, andere haben diverse drittmittelfinanzierte Open-Access-Projekte. Welche Wege beschreiten Institutionen momentan bei der Integration dieser Aktivitäten in die bestehenden organisatorischen Strukturen? Werden neue (alternative oder zusätzliche) Organisationsformen benötigt? Wie zukunftssicher sind die verschiedenen Modelle? Wie abhängig sind die Modelle von der Größe oder dem jeweiligen Auftrag einer Institution?

In einem kurzen Impulsvortrag stellt Anja Oberländer die Ergebnisse ihrer Studie zum Thema vor. Anschließend sollen im gemeinsamen Erfahrungsaustausch die Vor- und Nachteile verschiedener Umsetzungen diskutiert werden. Hierbei fließen auch die jüngsten Entwicklungen im Open-Access-Feld ein. Basierend auf den Erfahrungen aus den Bibliotheken und Institutionen der Teilnehmer*innen und Moderator*innen erarbeiten wir gemeinsam Best-Practice-Empfehlungen, die im Anschluss an den Workshop mit der Community geteilt werden können.

Eine aktive Beteiligung der Teilnehmer*innen ist gewünscht. Besonders eingeladen sind Leitungen von Bibliotheken und Fachabteilungen. Die Resultate werden kollaborativ während des Workshops erstellt.

Für die Umsetzung ist ein virtueller Meetingraum erforderlich und ein geteiltes Dokument wo die Empfehlungen gemeinsam erarbeitet werden. Ggfs. wäre die Aufteilung der Gruppe in kleinere Breakoutgroups wünschenswert, falls technisch realisierbar. Hiervon würde auch die sinnvolle maximale Teilnehmer*innenzahl abhängen. Ausgegangen wird von ca. 15-20 Teilnehmer*innen.