Trinationale Tagung der DGSA/OGSA/SGSA – Landshut2021

Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut

23. – 24. April 2021

 

Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel 37: Widerständigkeit gegen Extremismus fördern
Zeit:
Samstag, 25.04.2020:
9:00 - 11:00

Chair der Sitzung: Michaela Köttig, Sektion Forschung/Fachgruppe Ethik, Deutschland
Ort: D0 03
Sitzungsthemen:
1.Nationale Perspektiven auf die Frage nach Kohäsion und Spaltung

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Präsentationen

Widerständigkeit gegen Extremismus fördern: Biographische Perspektiven in Forschung und Sozialer Arbeit

Zusammenfassung:

Soziale Disparitäten und Polarisierungen können, im Zusammenspiel mit biographischen Erfahrungen, Affinitäten zu extremistischen – auf Ab- und Ausgrenzung basierenden – Identitätsangeboten befördern. Zu den Aufgaben Sozialer Arbeit gehört es, der Hinwendung zu solchen Ideologien und Gruppen vorzubeugen bzw. Distanzierungen von diesen zu unterstützen. Praxisorientierte Forschung kann hier einen Beitrag leisten, indem sie Zusammenhänge beleuchtet und Ansatzpunkte aufzeigt. Im binationalen Panel werden Forschungen vorgestellt, die dabei besonders auf biographische Perspektiven setzen.

 

Beiträge des Symposiums

 

Frühe Distanzierungen erforschen: ein Feldbericht

Michaela Glaser, Susanne Johansson
Frankfurt UAS

Im Beitrag wird ein Forschungsprojekt vorgestellt, das frühe Distanzierungen junger Menschen von radikalen und extremistischen Islaminterpretationen mittels biographischer Interviews erforscht. Darauf aufbauend werden, zusammen mit Praxisakteuren, Empfehlungen für die Soziale Arbeit entwickelt. Der Beitrag gibt Einblicke in Ausgangsüberlegungen, Vorgehensweisen und Erfahrungen eines anwendungsorientierten Forschungsvorhabens in einem sensiblen Forschungsfeld. Er diskutiert, wie Zugänge erfolgreich realisiert werden können und benennt Bedingungen gelingender Wissenschafts-Praxiskooperation.

 

Von biografischer Resilienzforschung und resilienzfördernder Biografiearbeit: Verschränkung von Forschung und sozialpädagogischer Methodenentwicklung

Hemma Mayrhofer, Florian Neuburg
IRKS Wien

Die Studie „BI:JU – Biografiearbeit in der Offenen Jugendarbeit als resilienzstärkende Maßnahme zur Radikalisierungsprävention“ verknüpft biografisch orientierte Resilienzforschung mit der Entwicklung von niedrigschwelligen Methoden der Biografiearbeit in der Offenen Jugendarbeit. Im Input sollen das Forschung und Praxis verschränkende Studiendesign zunächst kurz vorgestellt und anschließend die forschungsmethodischen Erfahrungen sowie wichtige inhaltliche Erkenntnisse der ersten Projektphase präsentiert und mit den Panel-TeilnehmerInnen diskutiert werden.



 
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