Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Sitzung
Strang 2: Einzelvorträge
Zeit:
Dienstag, 30.08.2022:
15:00 - 16:30

Ort: Seminarraum 01

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Präsentationen

Eine Basis für Transfer: Studie zur Selbstwirksamkeit und den Selbstwirksamkeitserwartungen von Lehramtsstudierenden

Peduzzi, Dunja; Kapelari, Suzanne

Universität Innsbruck, Österreich

Für den Transfer zukunfts- und gesellschaftsrelevanten Wissens, Kompetenzen und Haltungen aus den Universitäten in die Schulen sowie vice versa, ist es elementar, dass Lehrer:innen über die hierfür notwendige Selbstwirksamkeit (SW) verfügen. Dieser Artikel beschreibt eine qualitative Studie zur Erhebung der SW von Lehramtsstudierenden während und nach einer fachdidaktischen Lehrveranstaltung zum Thema Stoffkreisläufe sowie ihren daraus resultierenden SW-Erwartungen an den von ihnen selbst gestalteten Unterricht zu diesem Thema.



Bedeutung des non-formalen Lernens für die MINT-Bildung: eine Interviewstudie mit Stakeholdern

Bliesmer, Kai1; Komorek, Michael2

1Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz; 2Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Deutschland

Im vom BMBF geförderten MINT-Cluster AHOI_MINT (www.ahoi-mint.de) werden im Nordwesten Niedersachsens non-formale, außerschulische MINT-Angebote und schulische Angebote aufgeschlossen, vernetzt und beworben. In einer begleitenden Studie wird untersucht, welche Bedeutung einflussreiche Personen (Stakeholder) aus den Bereichen Politik, Bildungswissenschaft, Fachdidaktik, Wirtschaft und Wissenschaftsjournalismus, die sich finanziell und/oder ideell für das non-formale Lernen einsetzen, außerschulischen MINT-Angeboten für die naturwissenschaftliche Bildung der Allgemeinbevölkerung beimessen. Hierzu werden die Stakeholder in leitfadengestützten, teilstandardisierten und problemzentrierten Interviews nach ihrer Einschätzung befragt, wie non-formale Angebote zur MINT-Bildung insgesamt beitragen; welche Rolle sie in Zukunft spielen werden; und welchen Kriterien erfolgreiche non-formale Lernangebote genügen müssen. Von Interesse ist auch, wie die Befragten das Image non-formaler MINT-Angebote in der Allgemeinbevölkerung einschätzen und was sie vorschlagen, um dieses zu stärken und die Angebote für Erwachsene attraktiver zu gestalten. Zur Beantwortung der Fragen werden die Interviews einer kategoriengeleiteten qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Die Ergebnisse der Studie sollen helfen, non-formale MINT-Bildungsangebote im MINT-Cluster weiterzuentwickeln und zugleich Generalisierungen hinsichtlich der Ausrichtung non-formaler MINT-Bildung aus Stakeholdersicht zu formulieren. Im Vortrag werden Ergebnisse aus rund 15 mehrstündigen Interviews zur Diskussion gestellt.



Was kann die Qualität von technologiegestützten Biologieunterrichtsplanungen vorhersagen?

von Kotzebue, Lena

Paris Lodron Universität Salzburg, Österreich

Digitale Technologien haben ein großes Potenzial, die Qualität des Unterrichts zu verbessern, aber sie sind keine Garantie für einen qualitativ hochwertigen Unterricht. Es wird davon ausgegangen, dass die Lehrkräfte hierfür spezifisches Professionswissen über die Nutzung und Implementierung digitaler Technologien und auch über Überzeugungen über das Lernen mit digitalen Technologien benötigen. Dieses Wissen und diese Überzeugungen werden in der Regel durch Selbsteinschätzung und in einer fächerunspezifischen und isolierten Weise erfasst. In der vorliegenden Studie wurden das biologiespezifische fachdidaktische Wissen über den Einsatz digitaler Technologien (Selbsteinschätzung und Leistungsbewertung) und die Überzeugungen gemeinsam erhoben. Darüber hinaus wurden diese Konstrukte mit der Qualität von Unterrichtsplanungen über Honigbienen in Verbindung gebracht und analysiert. 82 angehende Biologielehrer einer österreichischen Universität nahmen an der Studie teil. Ein Pfadmodell zeigte, dass das selbst eingeschätzte technologiespezifische fachdidaktische Wissen kein signifikanter Prädiktor für die Qualität der Unterrichtsplanung war. Im Gegensatz dazu sind leistungsbewertete technologiespezifische fachdidaktische Wissen, aber auch teilweise die Überzeugungen signifikante Prädiktoren für die Qualität von Unterrichtsplänen mit Technologieintegration. Die bisher meist verwendeten Selbsteinschätzungen reichen also allein nicht aus, um die Fähigkeit zur hochwertigen Technologieintegration im Unterricht vorherzusagen.