Veranstaltungsprogramm

Sitzung
Bildungsprozesse in der diskriminierungskritischen Hochschullehre
Zeit:
Mittwoch, 16.03.2022:
9:30 - 11:30

Virtueller Veranstaltungsort: Zoom Seminarraum 16
927 0519 2170, 612058
Sitzungsthemen:
5. Schulpädagogik, 8. Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit, 11. Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft, Sektion 3, Kommission Interkulturelle Bildung, Sektion 5, Kommission Professionsforschung und Lehrerbildung, Sektion 8, Kommission Sozialpädagogik, qualitativ, Deutsch

Präsentationen

Bildungsprozesse in der diskriminierungskritischen Hochschullehre

Chair(s): Prof. Dr. Constantin Wagner (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland), Dr. Yalız Akbaba (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland), Prof. Dr. Karin Bräu (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland), Prof. Dr. Alexandra Klein (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland), Prof. Dr. Carmen Mörsch (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland)

In einem 2021 begonnenen Graduiertenkolleg interessieren wir uns für die Bearbeitung von struktureller bzw. institutioneller Diskriminierung und epistemischer Gewalt in der universitären Lehre. Dabei fokussieren wir mit einem intersektionalen Verständnis auf die Verhandlung von Ungleichheit und Diskriminierung(-skritik) im Bereich der Lehrer_innenbildung, der Sozialen Arbeit und der kulturellen Bildung. Im Rahmen universitärer Lehrveranstaltungen werden die Auseinandersetzung mit diskriminierungskritischen Materialien, die Umgangsweisen mit dabei auftretenden Widerständen sowie die Entwicklung von Haltungen und veränderten pädagogischen Handlungsweisen bei den Studierenden, kurz: Bildungsprozesse, untersucht. Dies knüpft an das Thema der Entgrenzungen an, etwa welche Grenzen und Ausgrenzungen in der Hochschullehre gezogen und/oder überschritten werden. In diesem Forschungsforum sollen erste Ergebnisse der angelaufenen Studien vorgestellt und diskutiert werden.

 

Beiträge des Panels

 

Bildungsprozesse in der diskriminierungskritischen Hochschullehre

Stefan Bast1, Latifa Hahn1, Christiane Jaspers1, Merle Kondua1, Sheila Ragunathan2, Franziska Schreiter1, Purnima Vater1
1Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 2Justus Liebig-Universität Gießen

In einem 2021 begonnenen Graduiertenkolleg interessieren wir uns für die Bearbeitung von struktureller bzw. institutioneller Diskriminierung (Gomolla & Radtke, 2002) und epistemischer Gewalt (Brunner, 2020) in der universitären Lehre. Dabei fokussieren wir mit einem intersektionalen Verständnis auf die Verhandlung von Ungleichheit und Diskriminierung(-skritik) im Bereich der Lehrer_innenbildung, der Sozialen Arbeit und der kulturellen Bildung. Im Rahmen universitärer Lehrveranstaltungen werden die Auseinandersetzung mit diskriminierungskritischen Materialien, die Umgangsweisen mit dabei auftretenden Widerständen sowie die Entwicklung von Haltungen und veränderten pädagogischen Handlungsweisen bei den Studierenden, kurz: Bildungsprozesse, untersucht. In diesem Forschungsforum sollen erste Ergebnisse der angelaufenen Studien vorgestellt und diskutiert werden. Dabei sind u. a. folgende Fragen relevant: Welche Diskurse hinsichtlich Diskriminierungskritik lassen sich an der Universität rekonstruieren? Was, wen und welches Wissen repräsentieren Lehr-Lern-Materialien, die in der diskriminierungskritischen Hochschullehre eingesetzt werden? Welche Positionierungen nehmen Studierende hinsichtlich Benachteiligung und Privilegierung ein und wie verändern sich Haltungen und Handlungsweisen?