Veranstaltungsprogramm

Die Zugänge zu allen Zoom-Räumen finden sie auf der Kongress-Plattform (https://plattform.dgfe2022.de/).
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Hier finden Sie eine Übersicht aller Veranstaltungen des Kongresses.
- Sie können die Veranstaltungen nach Beitragstyp (u.a. Symposium, Arbeitsgruppe, Forschungsforum, Parallelvorträge), Sprache (Englisch, Deutsch, Englisch und Deutsch in einer Veranstaltung) und Themen (Forschungszugänge, Kommissionen, Sektionen) filtern.
- Bitte wählen Sie ein Datum aus, um nur die betreffenden Veranstaltungen anzuzeigen.
- Wählen Sie eine Veranstaltung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
- Die Vortragenden sind jeweils unterstrichen dargestellt.
- Eine persönliche Agenda kann drei Wochen vor Kongressbeginn auf der Kongressplattform von mcc Agentur für Kommunikation erstellt werden.
- Änderungen des Programmes sind vorbehalten.

 
Nur Sitzungen am Veranstaltungsort 
 
 
Sitzungsübersicht
Sitzung
Pre-Conference
Zeit:
Sonntag, 13.03.2022:
14:00 - 17:00

Virtueller Veranstaltungsort: Zoom Seminarraum 01

948 9318 8464, 301357
Sitzungsthemen:
Deutsch

Wir bewegen uns jeden Tag in einem heterogenen und facettenreichen Lehr- und Forschungsraum. Dieser hat sich besonders im letzten Jahr durch die Pandemie noch einmal deutlich verändert. Die Erfahrungen und Erlebnisse, die wir alle in diesem Raum machen, sind ganz individuell. Und doch gibt es auch Strukturen und Differenzverhältnisse, die uns alle beschäftigen – egal ob Junior Researcher, Senior Researcher, Lecturer oder Professor:innen.

Unabhängig von den Statusgruppen wollen wir im Rahmen der 28. DGfE-Kongress mit Ihnen in den Austausch kommen.

Die Veranstaltung umfasst eine gemeinsame Begrüßung aller Teilnehmenden der Pre-Conference sowie im Anschluss daran vier parallel laufende themenfokussierende Fishbowl-Diskussionen mit impulsgebenden Beiträgen. Dabei sind Sie gefragt! Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an einer der vier folgenden Fishbowl-Diskussionen ein.

- Fishbowl A: Forschen und Lehren in Differenzverhältnissen (Prof. Dr. Ulla Licandro, Dr. Martin Podszus)
- Fishbowl B: Sensibles Forschungsdatenmanagement (Prof. Dr. Sigrid Hartong, Angelina Lange)
- Fishbowl C: Internationale Forschungszusammenarbeit (Prof. Dr. Dietmar Frommberger, Anastasia Goncharova)
- Fishbowl D: Zukunftsfähige Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft (Dr. Lisa Janotta, Ralf Streibl)

Eine separate Anmeldung in ConfTool ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.


Präsentationen

Fishbowl A: Forschen und Lehren in Differenzverhältnissen

Chair(s): Dr. Franziska Bonna

Vortragende: Prof. Dr. Ulla Licandro, Dr. Martin Podszus

Kernaufgabe von Universitäten und Hochschulen bildet das Lehren und Forschen, wobei besonders in der Erziehungswissenschaft gesellschaftliche Differenzverhältnisse, deren (De-)Konstruktion und Machtstrukturen Gegenstand inhaltlicher Auseinandersetzung darstellen. Lehr-, Lern- und Forschungsräume sind von zunehmender Heterogenität geprägt, so dass verschiedene Differenzlinien wie Rassismus, Sexismus, Klassismus und Ableismus thematisiert und kritisch reflektiert werden müssen.

Die inhaltliche Ausrichtung der Fishbowl greift z.B. die differenztheoretischen Beiträge von Erziehungswissenschaftlicher:innen, die (De-)Konstruktion von Differenzlinien im Feld der Forschung, Publikation und Lehre und differenzbezogene Erfahrungen in der Anwendung digitaler Lehre auf. Im Rahmen der Diskussion möchten wir mit Ihnen aktuelle Herausforderungen und Möglichkeiten der universitären Lehre und Forschung hinsichtlich differenztheoretischer Perspektiven in den Fokus stellen.



Fishbowl B: Sensibles Forschungsdatenmanagement

Chair(s): Dr. Roland Happ

Vortragende: Prof. Dr. Sigrid Hartong, Angelina Lange

Ob in Form von Interviews, Umfragen oder Experimenten erhoben – Forschungsdaten bilden eine zentrale Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. Im Forschungsalltag treten jedoch häufig Unsicherheiten und Fragen auf, wenn es um den Umgang mit Forschungsdaten geht: Enthalten die Daten sensible und/oder personenbezogene Informationen, die besonders geschützt werden müssen? Wie dokumentiere ich Kontextwissen, welches für das inhaltliche Nachvollziehen notwendig ist? Wie kann ich erhobene Daten für die Nachnutzung Anderen bereitstellen? Antworten auf diese Fragen werden von Forschungsförderern bereits seit ein paar Jahren bei der Beantragung von Projekten verlangt. Impulse, wie Sie das Thema Forschungsdatenmanagement angehen können und warum es immer wichtiger wird, ist Diskussionsgrundlage dieser Fishbowl.



Fishbowl C: Internationale Forschungszusammenarbeit

Chair(s): Prof. Dr. Michael Gessler

Vortragende: Prof. Dr. Dietmar Frommberger, Anastasia Goncharova

Um Forschungsfragen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, sind Kooperationen unumgänglich. Dabei treffen Forscher:innen zwar mit einem gemeinsamen wissenschaftlichen Ziel aufeinander, bringen aber unterschiedliche Interessen, Erfahrungen und Standpunkte mit. Internationale Forschungszusammenarbeit ist somit geprägt von heterogenen Forschungsteams, was die Arbeitsorganisation sowie die Kommunikations- und Entscheidungsprozesse im gemeinsamen Projekt beeinflusst. Im Rahmen der Fishbowl möchten wir daher mit Ihnen z.B. folgende Fragen diskutieren: Welche Rolle spielen in der internationalen Forschungszusammenarbeit Stereotype, sprachliche Barrieren, Sympathien und kollegiale Freundschaften zwischen Forscher:innen? Wie sollte ein internationales Forschungsteam aufgestellt werden? Wie lassen sich vor diesem Hintergrund Netzwerke finden/aufbauen/pflegen?



Fishbowl D: Zukunftsfähige Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft

Chair(s): Fabienne-Agnes Baumann

Vortragende: Dr. Lisa Janotta, Ralf Streibl

Befristete Verträge, unsichere Lebensplanung und Drittmittelfinanzierung – das gehört, insbesondere im Mittelbau, zur Arbeitswirklichkeit an Hochschulen in Deutschland. Unter dem #Ich bin Hanna wurde dieses Thema gerade medial breit diskutiert. Aber welche Auswirkungen hat das „Befristungssystem“ eigentlich auf uns als Wissenschaftler:innen? Ist eine Entgrenzung zwischen Wissenschaft und Politik (als Auftraggeber und Adressat) notwendig? Neben diesen Fragen wollen wir uns damit auseinandersetzen, wie die Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler:innen zukünftig gestaltet werden sollen.