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Sitzung
Gibt es eine „richtige“ Pädagogik in der „falschen“? Zur Frage der Überwindung disziplinärer Grenzziehungen zwischen Allgemeiner und Sonderpädagogik durch eine „Inklusionspädagogik"
Zeit:
Mittwoch, 16.03.2022:
12:00 - 13:00

Virtueller Veranstaltungsort: Zoom Hörsaal 5 MI
981 4180 6856, 135397
Sitzungsthemen:
2. Allgemeine Erziehungswissenschaft, 6. Sonderpädagogik, Ohne Kommission, qualitativ, Deutsch

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Präsentationen

Gibt es eine „richtige“ Pädagogik in der „falschen“? Zur Frage der Überwindung disziplinärer Grenzziehungen zwischen Allgemeiner und Sonderpädagogik durch eine „Inklusionspädagogik"

Chair(s): Prof. Dr. Tanja Sturm (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Vortragende: Prof. Dr. Marc Willmann (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Deutschland)

Die Legitimationsfrage ist der Sonderpädagogik in die Wiege gelegt, denn das „System Sonderpädagogik“ steht der Zielsetzung inklusiver Erziehung und Bildung kontrafaktisch gegenüber. Die inklusionspädagogische Kritik zielt konsequent auf eine Aufhebung der sonderpädagogischen Institutionen, ihrer Professionen und nicht zuletzt: der wissenschaftlichen Disziplin. Damit richtet sich der Blick auf die disziplinäre Grenzziehung, die sich in der traditionellen Arbeitsteilung zwischen der Allgemeinen Pädagogik und der Sonderpädagogik in Bezug auf die Differenzkategorie „Behinderung“ etabliert hat.

Der „Inklusionspädagogik“ allerdings mangelt es bislang an einer erziehungstheoretischen und bildungsphilosophischen Grundlegung und zugleich bleibt auch weitgehend ungeklärt, inwiefern sich etwa eine allgemeine Schulpädagogik und ihre Didaktik empfänglich zeigt für eine Re-Delegation sonderpädagogischer Themen und Fragestellungen – oder ob die voranschreitende subdisziplinäre Ausdifferenzierung der Pädagogik sich hier nicht eher als Hemmnis erweisen könnte.

Die mit einer Fachintegration implizierte Retransformation des Sonderpädagogischen in das Pädagogische verbindet sich notwendigerweise mit der der Frage nach einem einigenden und sinnstiftenden Leitmotiv, einer Vision von der Pädagogik als Wissenschaft von der Erziehung und Bildung. Hierin liegt die disziplinäre Herausforderung unter den Vorzeichen von Inklusion.



 
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