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Sitzungsübersicht
Sitzung
Entgrenzung von Arbeit, Begrenzung durch Bildung? (W)Ende einer Beziehung.
Zeit:
Dienstag, 15.03.2022:
12:00 - 13:00

Virtueller Veranstaltungsort: Zoom Hörsaal 3 DI
943 5881 2462, 495829
Sitzungsthemen:
7. Berufs- und Wirtschaftspädagogik, 9. Erwachsenenbildung, Ohne Kommission, theoretisch, Deutsch

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Präsentationen

Entgrenzung von Arbeit, Begrenzung durch Bildung? (W)Ende einer Beziehung.

Chair(s): Prof. Dr. Bernhard Schmidt-Hertha (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Vortragende: Prof. Dr. Karin Büchter (Helmut-Schmidt-Universität, Deutschland)

Arbeit und Bildung waren trotz historisch-kontinuierlicher ideeller und praktischer Abgrenzungsbemühungen mit ihren jeweils unterschiedlichen Logiken und einer relativen Autonomie in ihrem Verhältnis immer schon in vielfältiger Weise aufeinander bezogen: beispielsweise in der Verbindung von Arbeitsethik oder Industriösität nicht nur mit Erziehung, sondern auch mit Bildung, in der wechselseitigen Strukturierung von sozialer Arbeitsteilung und der Verteilungs- und Sortierlogik im Bildungswesen, in der materialen Seite von Bildung, in der Idee von Bildung im Medium von Arbeit bzw. von kritisch-emanzipatorischer Bildung als Bedingung für humane Arbeit oder in der Gleichzeitigkeit von Subjektivierung von Arbeit und Subjektivierung von bzw. durch Bildung. Angesichts von Diagnosen und Prognosen der Entgrenzung von Arbeit mit der Folge veränderter räumlicher, zeitlicher, sozialer und subjektiver Regulierungs­praktiken stellt sich erneut die Frage nach der Bedeutung von Bildung in ihrem Verhältnis zu Arbeit, nach ihrer Reproduktionsfunktion, ihrer Auf- oder Abwertung und danach, inwieweit und unter welchen Bedingungen sie Möglichkeiten des Sich-Entziehens und des Widerstands in entgrenzter Arbeit bieten kann. Zu fragen ist auch, ob und wie solche Mög­lichkeiten erkenn-, artikulierbar und bildend sind.



 
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