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Sitzungsübersicht
Virtueller Veranstaltungsort: Zoom Seminarraum 26
997 9504 6101, 787748
Datum: Montag, 14.03.2022
17:00 - 18:00Führung Kunsthalle Bremen: Die Sammlung neu sehen – von Meisterwerk zu Meisterwerk
Virtueller Veranstaltungsort: Zoom Seminarraum 26

Vom Madonnenbild der Renaissance bis zur multimedialen Rauminstallation der Gegenwart beherbergt die Sammlung der Kunsthalle Meisterwerke aus 700 Jahren Kunstgeschichte. Die Führung präsentiert Ihnen so unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh, Paula Modersohn-Becker oder James Turrell.

 

Kunsthalle Bremen Mitarbeitende

Universität Bremen, Deutschland

Vom Madonnenbild der Renaissance bis zur multimedialen Rauminstallation der Gegenwart beherbergt die Sammlung der Kunsthalle Meisterwerke aus 700 Jahren Kunstgeschichte. Die Führung präsentiert Ihnen so unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler wie Albrecht Dürer, Vincent van Gogh, Paula Modersohn-Becker oder James Turrell.

 
Datum: Dienstag, 15.03.2022
9:00 - 11:30Geographien der Krise. Internationale Perspektiven auf Bildung in Zeiten der COVID-19 Pandemie
Virtueller Veranstaltungsort: Zoom Seminarraum 26
 

Chair(s): Dr. Martin Bittner (FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie), Prof. Dr. Verena Schreiber (PH-Freiburg), Prof. Dr. Bettina Fritzsche (PH-Freiburg), Georg Rissler (Europa-Universität Flensburg)

Diskutant*innen: Prof. Dr. Bettina Fritzsche (PH-Freiburg), Dr. Rebecca Webb (University of Sussex)

Aus einer international vergleichenden Perspektive spüren wir in vier Vorträgen den spezifischen Geographien der Bildungssteuerung während der Covid-19-Pandemie in den Ländern Deutschland, Schweiz und Neuseeland nach. Wir blicken auf Pfadabhängigkeiten, Programmatiken und Rechtfertigungen der Problembewältigung, ihren Gemeinsamkeiten und Widersprüchen. Folgende Frage beantworten wir:

  • Durch welche Verfahren der medialen und bildungspolitischen Wissensbildung werden unterschiedliche Wahrheitsansprüche geltend gemacht und wie wird die Pandemie in den verschiedenen Ländern als Krise objektiviert?
  • In welchem Verhältnis stehen die spezifischen Bearbeitungsweisen zu möglicherweise bereits bestehenden Bildungskrisen vor Ort?
  • Worin liegt die spezifische Pädagogizität der Pandemie?
  • Welche (ungleichen) Effekte haben die verschiedenen Strategien der räumlichen Distanzierung und Eindämmung auf den Bereich der Bildung? Finden sich hier Hinweise auf eine Entgrenzung von Bildungsprozessen?
 

Beiträge des Panels

 

Orte des Institutionellen während der Pandemie – Zur Inzidenz pädagogischer Diskurse in

Georg Rissler1, Dr. Martin Bittner2
1Europa-Universität Flensburg, 2FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie

Im Zuge der Covid-19-Pandemie wurden in allen Bundesländern in Deutschland seit Februar 2020 durch die Kultusminister der Länder Briefe, Empfehlungen, Verordnungen, Richtlinien, Handreichungen, Informationen und weitere Dokumente erstellt und verschiedene Akteure dabei unterschiedlich adressiert. Durch die Pandemie wird eine weitere Krise des Erziehungs- und Bildungssystems sichtbar. Mittels eines Archivs von o.g. Dokumenten aller sechszehn Bundesländer können wir im Sinne einer Diskursanalyse diskursive Brüche und Entgrenzungen nachzeichnen, die auf ein ambivalentes und bisweilen paradoxes Verhältnis innerhalb des Pädagogischen aufmerksam machen. Gleichsam erzeugt die Pandemie ihre eigene Pädagogizität. Der Beitrag zeichnet entsprechend jene diskursiven Praktiken nach, die auf die Ausgestaltung des Institutionellen der Bildung gerichtet sind. Dabei werden verschiedene Ent-Grenzungen innerhalb der Institutionalisierung sichtbar: Kinder und Jugendliche werden in Bezug auf gesundheitliche Sicherheit problematisiert; Eltern werden zu Akteuren der Schule gemacht; Familien werden zur Übernahme von Sorgebeziehungen erzogen. Damit ist das Verhältnis von Familie und Schule ebenso neu zu bestimmen, wie die Rolle von Kindern und Jugendlichen in der Gesellschaft – beide Perspektivierungen werfen die Frage auf, welche Bedeutung dem politisch-gemeinschaftlichen und verantwortlichen Handeln zugeschrieben wird und wo hierfür der Ort des Institutionellen ist.

 

Bildung auf Distanz. Über Raumproduktionen und Kindheitsnarrative in Zeiten von Corona

Prof. Dr. Verena Schreiber
PH-Freiburg

Raumproduktionen sind ein zentrales Instrument gesellschaftlicher Problembearbeitung. So basieren die aktuellen Maßnahmen zur Infektionseindämmung von COVID-19 in Deutschland neben Impfungen maßgeblich auf räumlichen Steuerungsformen in Gestalt von Begrenzungen, Abstandsregeln und Abschottungen (distancing), zeitlich befristeten Festsetzungen (Ausgangssperren, Quarantäne) oder Kontaktkontrollen (tracing). Der Vortrag untersucht den Einfluss raumbezogener Hygienepolitiken auf den Bereich der Bildung. Er verortet sich konzeptuell im Feld der Gouvernementalitäts- und Biopolitikforschung und fokussiert auf empirischer Ebene insbesondere auf mediale und politische Debatten um Schulen und Kindertageseinrichtungen, die in den letzten Monaten zu zentralen Experimentierfeldern einer räumlichen Infektionskontrolle avanciert sind. Mithilfe einer Foucault-informierten Diskursanalyse von schulbezogenen COVID-Verordnungen und -maßnahmen sowie medialen Berichterstattungen über Kindheit und Schule während der Corona-Pandemie in Deutschland wird herausgearbeitet, wie Kindheit in unserer Gesellschaft einerseits grundsätzlich als ein Problem unerwünschter und nur schwer kontrollierbarer Massenbewegung konzeptualisiert wird und andererseits raumbezogene Praktiken der Steuerung von Zirkulation Ausschlussrisiken und Normierungseffekte für Kinder bergen.

 

Vermeiden von Bildungskrisen durch Kontinuität: Bildungspolitisches Framing und Umgangsweisen mit der Corona-Pandemie in der Schweiz

Dr. Jeannine Wintzer
Universität Bern, Schweiz

Erfolg und die Akzeptanz von Homeschooling korrelieren mit technischen und räumlichen Bedingungen sowie zeitlichen und emotionalen Ressourcen von Eltern oder Geschwister. Schüler:innen, die bereits vor dem Ausbruch der Pandemie in chancenvielseitigen Kontexten lernen konnten, haben auch unter Coronabedingungen Vorteile, das Homeschooling für eine vielversprechende individuelle Bildung zu nutzen. In Schweizer Medien und Politik nehmen diese bildungswissenschaftlichen Erkenntnisse einen großen Raum ein – was nicht zuletzt dazu führte, dass die Schulen bereits in der ersten Welle frühzeitig wieder geöffnet wurden und entstandene Nachteile für junge Menschen aus chancenniedrigen Kontexten durch Mentoring-Programme und lokale Projekte auszugleichen versuchten. In der zweiten und dritten Welle verzichteten die kantonalen Erziehungsdirektionen komplett auf Schulschließungen und setzten im Gegensatz dazu auf einen aktiven und offensiven Umgang mit Corona und Hygienemaßnahmen. Im Zuge dessen ist eine mediale Problembeschreibung zu erkennen, die die Gründe und Konsequenzen von Bildungskrisen in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion stellt. Mit Hilfe Rekonstruktiver Methoden und der Framing Analysis beleuchtet der Beitrag grundlegende Argumentationsstrategien des „Schweizer Modells“ und analysiert, wie politische Entscheidungsprozesse medial vorbereitet, gestützt und legitimiert werden.

 

Zwischen Freiheit, Care-Handeln und Abschottung. Neuseelands Weg in der Pandemie und seine Auswirkungen auf Kinder und Familien

Dr. Christina Ergler
University of Otago, Neuseeland

Evidenzbasierte Entscheidungen der Politik, transparente Handlungsanweisungen, Care-Handeln und Empathie prägen den Umgang mit COVID-19 in Neuseeland. Am 25. März 2020 trat in Neuseeland ein harter Lockdown in Kraft: Die Grenze wurden geschlossen, alle Einwohner:innen wurden verpflichtet, sich zu Hause aufzuhalten und Kontakte wurden untersagt. Öffentliche und private Einrichtungen und Geschäfte, inklusive aller Schulen, Kindergärten und Universitäten wurden geschlossen, ausgenommen der systemrelevanten Einrichtungen wie Arztpraxen, Apotheken und Supermärkte. Das öffentliche und private Leben kam innerhalb von zwei Tagen für fünf Wochen zum Erliegen und wurde danach nur langsam mithilfe von vier transparenten COVID-Stufen wieder hochgefahren. Der Vortrag untersucht die Auswirkungen der COVID-19 Politik in Neuseeland, die von einem Mantra der Außenabschottung und landesweiten Eliminierung des Virus geprägt ist, auf Kinder und ihre Familien und lässt sich theoretisch in der Literatur um Care-Praktiken und -Handeln verorten. Es wird insbesondere herausgearbeitet, dass diese tiefgreifenden Einschnitte in das private und öffentliche Leben Hand in Hand mit einer Disposition von Care und Empathie gingen und sich dadurch – trotz zunehmender Armut, Doppelbelastung von Eltern und Erzieher:innen, Trennung von transnationalen Familien und tiefgreifenden Einschnitten in die mentale Gesundheit von jungen Leuten – im ersten Anschein durch eine inhärent kinderfreundliche Politik auszeichnen.

 
14:00 - 16:00Ent-grenzte biografische Übergänge am Beispiel des Leaving Care
Virtueller Veranstaltungsort: Zoom Seminarraum 26
 

Chair(s): Dr. Carolin Ehlke (Universität Hildesheim, Deutschland), Dorothee Kochskämper (Universität Hildesheim), Dr. Severine Thomas (Universität Hildesheim), Prof. Dr. Marc Weinhardt (Universität Trier)

Das Aufwachsen in stationären Erziehungshilfen stellt aus Sicht des Normallebenslaufs eine Ent-grenzung von Kindheit und Jugend dar: Das Dasein von jungen Menschen wird dem Binnenraum familialer und privater Beziehungen zumindest partiell entzogen und in professionelle Handlungskontexte überführt. Diese Ent-grenzung setzt sich mit dem Leaving Care über das Hilfeende hinaus fort, da als Folge gängige Routinen der Unterstützung durch Eltern fehlen, die professionelle Maßnahme aber gleichzeitig endet. Die Arbeitsgruppe beleuchtet diese Ent-grenzungen im Leaving Care mit vier Beiträgen: 1) Ent-grenzungsmomente in den Strukturen des Hilfesystems und die Auseinandersetzung damit durch Care Leaver:innen, 2) die Veränderung von sozialen Unterstützungsnetzwerken im Übergang ins Erwachsenenleben, 3) (hochschulbezogene) Bildungsperspektiven der jungen Menschen und ihre Benachteiligungen und 4) eine Online-Peerberatung als mögliche Mittlerin beim Übergang von Care Leaver:innen an Hochschulen.

 

Beiträge des Panels

 

Ent-grenzte Übergangspraxis und Leerstellen in den Infrastrukturen der professionellen Hilfesysteme im Leaving-Care-Prozess

Dr. Severine Thomas
Universität Hildesheim

Auch wenn der Übergang aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben als Gegenstand des Fachdiskurses in der Kinder- und Jugendhilfe angekommen ist (spätestens mit den Reformbemühungen für ein neues Kinder- und Jugendhilfegesetz), ist die Fachpraxis nach wie vor sehr diskontinuierlich und eine theoretische Konzeptualisierung von “Übergangsbegleitung” steht nach wie vor aus. Dafür können unterschiedliche Hintergründe ausgemacht werden: Zum einen sind die Hilfesysteme nicht auf ein vernetztes Arbeiten an Schnittstellen ausgerichtet. Zum anderen hat sich in den Hilfesystemen bisher nicht die fachliche Grundorientierung an einer Corporate Parentship etabliert, die im Interesse junger Menschen und partizipativ mit ihnen agiert.

Es fehlen dafür überhaupt noch Konzepte, die das Ereignis des Leaving Care theoretisch genauer einordnen und in Handlungsansätze eingebettet werden: Eine entsprechende “Übergangspädagogik” gibt es bisher nicht. Leaving Care changiert somit zwischen Entlassungspraxis, lose gekoppeltem Abschied, Trauerprozess, Selbstständigkeitstraining etc. Diese Elemente spiegeln sich im Leaving Care, werden aber bisher nur wenig systematisch beleuchtet. Der fehlenden theoretischen Fokussierung steht eine en-tgrenzte (bzw. hier mit Blick auf den Aspekt des Leaving besser end-grenzte) Übergangspraxis gegenüber. In dem Beitrag werden die Leerstellen analysiert sowie Überlegungen zu den Anforderungen an ein Theoriekonzept “Leaving Care” angestellt.

 

Veränderung sozialer Unterstützungsnetzwerke im Leaving-Care-Prozess

Dr. Carolin Ehlke
Universität Hildesheim

Im Leaving-Care-Prozess finden Veränderungen nicht nur entlang offensichtlicher Übergänge statt, wie z. B. der Auszug aus der Wohngruppe in einen eigenen Wohnraum oder in eine WG. Sie zeigen sich ebenso in den sozialen Netzwerken der jungen Menschen. Mit dem Ende der Hilfen kommt es sowohl zu Abbrüchen (z. B. zu ehemaligen Betreuer:innen und Mitwohner:innen aus der Wohngruppe) als auch zu Transformationen von Beziehungen (z. B. zu den (Pflege-)Eltern). Trotz der Bedeutung von sozialen Beziehungen in der Jugendhilfe und im Leaving Care werden diese in der Hilfeplanung und Übergangsgestaltung viel zu selten explizit in den Blick genommen. Der Aufbau sozialer Beziehungen als eine Ressource im Übergang ist jedoch gerade im Leaving Care wichtig, wenn professionelle Unterstützungsstrukturen durch die Jugendhilfe enden. Wie sich soziale Beziehungen von Care Leavern im Übergangsprozess verändern und hier auch nicht-familiäre und nicht-professionelle Unterstützung von Bedeutung ist, ist in diesem Beitrag zentral. Ein besonderer Bezugspunkt bildet die Dissertation der Autorin “Care Leaver aus Pflegefamilien”.

 

Spannungsverhältnis zwischen stationären Erziehungshilfen // Leaving Care und Bildungsperspektiven: Vereinbarkeit von Jugendhilfe und Hochschulbildung?

Dorothee Kochskämper
Universität Hildesheim

Junge Menschen, die in stationären Erziehungshilfen gelebt haben und von dort aus ein eigenverantwortliches Leben beginnen, sind in ihren Bildungschancen stark benachteiligt. Dies kann mit biografischen Erfahrungen und psychischen oder anderen gesundheitlichen Folgen zusammenhängen, aber auch mit einer fehlenden Förderung der individuellen Bildungsverläufe – letztlich aber auch mit strukturellen Übergangsbarrieren am Ende der Hilfe. Daher gelingt nur sehr wenigen unmittelbar nach dem Schulabschluss bzw. dem Ende der stationären Hilfe oder zu einem späteren Zeitpunkt im Lebenslauf die Aufnahme eines Hochschulstudiums. Das Projekt CareHOPe erforscht soziale, organisationale und rechtliche Barrieren in den Bildungs- und Unterstützungsprozessen von Care Leaver:innen und entwickelt ein peer-to-peer Online-Beratungsangebot an Hochschulen.

In dem Beitrag werden (quasi hybride) Erfahrungen von Care Leaver:innen an Hochschulen diskutiert, die einerseits in den stationären Erziehungshilfen als Exot:innen aufgrund ihrer Bildungserfolge gelten, später auf dem Weg an eine Hochschule oder im Studium allerdings erneut besondere Anpassungsleistungen erbringen müssen und Be-grenzungen erfahren, da das Hochschulsystem nicht auf die Bedarfslagen von Care Leaver:innen bzw. auf junge Menschen, die ohne elterliche Unterstützung studieren, abgestimmt ist. In dem Beitrag werden auch Erkenntnisse aus der Studierendenbefragung Stu.diCo präsentiert, die während der Corona Pandemie durchgeführt wurde.

 

Ent-grenzte Beziehungen? Digitale Peerberatung als Unterstützung von und für Care Leaver:innen

Maria Groinig
Universität Hildesheim

Die Sinnhaftigkeit digitaler Beratungsangebote ist seit längerer Zeit unbestritten und wird ausdifferenziert entlang adressatenspezifischer, medienbezogener und organisationaler Aspekte diskutiert. Kennzeichnend ist dabei neben der konzeptionellen Vielfalt digitaler Darreichungsformen von Beratung (z. B. als asynchrone, textbasierte Mailberatung, als synchrone Videoberatung oder als Self Guided Treatment mit nur partiellem Einbezug menschlicher Fachkräfte) die je zielgruppenspezifisch unterschiedliche Manifestation von Vor- und Nachteilen digitaler Beratung. Der Beitrag beleuchtet ausgehend von der konkreten Lebenslage des Leaving Care und den daraus resultierenden Bewältigungsmustern Chancen und Grenzen das Konzept eines Peerberatungsangebotes, in dem Care Leaver:innen online beraterische Unterstützung für Care Leaver:innen zur Verfügung stellen. Die Analyse dieses Beratungskonzeptes macht dabei deutlich, dass ausgehend von ent-grenzenden und be-grenzenden Eigenschaften digitaler Kommunikation der geteilte Erfahrungshintergrund von Leaving Care als spezifische Wissensform in besonderer Weise genutzt werden kann, und gleichzeitig die Träger:innen dieses Wissens sowohl in der Rolle als Berater:innen als auch als Adressat:innen einen Umgang mit Ent-Grenzungs-Momenten finden müssen.

 
Datum: Mittwoch, 16.03.2022
9:30 - 11:30Digitale Welt – digitale Grundschule: Begegnungen mit und über digitale Medien eröffnen und gestalten
Virtueller Veranstaltungsort: Zoom Seminarraum 26
 

Chair(s): Larissa Ade (Universität Würzburg, Deutschland), Prof. Dr. Sanna Pohlmann-Rother (Universität Würzburg)

In einer digital geprägten Gesellschaft erscheinen die Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien nahezu grenzenlos und eröffnen bereits Grundschulkindern vielfältige Lern- und Erfahrungsräume. Insbesondere mit Blick auf die heterogenen Lernvoraussetzungen der Schüler*innen sowie die zunehmend inklusive Bildungslandschaft stellt sich die Frage, wie digitale Lern- und Erfahrungsräume in der Grundschule gestaltet werden können.

In dem Forschungsforum „Digitale Welt – digitale Grundschule: Begegnungen mit und über digitale Medien eröffnen und gestalten“ werden diese digitalen Lern- und Erfahrungsräume aus Sicht der Grundschulpädagogik sowie der Pädagogik bei Geistiger Behinderung betrachtet. Dabei werden verschiedene Perspektiven (Studierende, Lehrkräfte, Schüler*innen) berücksichtigt, die mittels qualitativer und quantitativer methodischer Zugänge beleuchtet werden. Ziel ist eine kritische Diskussion der Chancen und Herausforderungen digitaler Medien in der (inklusiven) Grundschule.

 

Beiträge des Panels

 

Förderung medienpädagogischer Überzeugungen durch interdisziplinäre Lerngelegenheiten in der Lehrkräftebildung?

Dr. Katharina Kindermann, Prof. Dr. Sanna Pohlmann-Rother, Prof. Dr. Christoph Ratz
Universität Würzburg

Der sinnvolle und gewinnbringende Einsatz digitaler Medien im Unterricht setzt medienpädagogische Kompetenzen der Lehrkräfte voraus. Bei Lehramtsstudierenden, die später in der Primarstufe unterrichten, stellt das die universitäre Lehrkräftebildung vor besondere Herausforderungen. Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sind nicht nur für die Förderung von Medienkompetenzen bei jungen Schüler*innen verantwortlich, sondern auch für den Einsatz digitaler Medien in der sensiblen Phase des Anfangsunterrichts und in meist sehr heterogenen Lerngruppen. Das Forschungsprojekt fokussiert die medienpädagogischen Überzeugungen von Lehramtsstudierenden als einen zentralen Bestandteil ihrer medienpädagogischen Kompetenzen (Tiede, Medie-related Educational Competencies of German and U.S. preservice Teachers, 2020). Teil des Projekts ist ein interdisziplinäres Seminarangebot zum Thema „Individuelle Förderung im inklusiven Schriftspracherwerb durch digitale Medien – am Beispiel digitaler Bilderbücher“, in dem Studierende des Lehramts an Grundschulen und des Lehramts für Sonderpädagogik gemeinsam digitale Bilderbücher für den Anfangsunterricht in der Grundschule erstellen. Die medienpädagogischen Überzeugungen der Studierenden werden sowohl vor als auch nach dem Seminar mittels Fragebogen erhoben. Im Vortrag werden erste Ergebnisse des Pre-Post-Designs (N = ca. 100) vorgestellt und das Potenzial des Seminarangebots für die Entwicklung medienpädagogischer Kompetenzen diskutiert.

 

Digital Storytelling – Wie können Lernsituationen im digital-inklusiven Anfangsunterricht gestal-tet werden?

Julia Warmdt, Henrik Frisch, Prof. Dr. Sanna Pohlmann-Rother, Prof. Dr. Christoph Ratz
Universität Würzburg

Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche führt zu Transformationsprozessen auf allen Ebenen, unter anderem auch im schulischen Kontext. Insbesondere vor dem Hintergrund verstärkt inklusiver Schulentwicklung bleibt zu klären, wie das entgrenzende Potenzial digitaler Medien im gemeinsamen Anfangsunterricht von Schüler*innen mit und ohne Förderschwerpunkt geistige Entwicklung genutzt werden kann (Zorn et al., Theoretische Grundlagen inklusiver Medienbildung, 2019). Im inklusiven Unterricht wird von einer großen Spannweite der Lernvoraussetzungen ausgegangen, die in individualisierten und gemeinsamen digitalen Lernsituationen berücksichtigt werden. Das Konzept des Digital Storytellings bietet eine Möglichkeit für die Gestaltung digitaler Lernumgebungen, die den heterogenen literarischen, schriftsprachlichen und medialen Lernvoraussetzungen gerecht werden können und ein hohes Potenzial für kognitive Aktivierung bieten. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden multimediale Impulse für den Anfangsunterricht konzipiert, die Schüler*innen im Sinne eines Digital Storytellings rezipieren und eigenständig multimedial weitergestalten. Dabei stehen Ihnen neben herkömmlichen (Bild, Schrift) auch erweiterte Ausdrucksmöglichkeiten (Audio, Foto, Video) zur Verfügung. Dieses unterrichtspraktische Lehr- und Lernsetting für den inklusiv-digitalen Anfangsunterricht wird aus grundschul- und sonderpädagogischer Perspektive betrachtet und kritisch diskutiert.

 

Die Erfassung und Förderung von digitalen Informationskompetenzen bei Grundschulkindern

Tina Jocham, Prof. Dr. Sanna Pohlmann-Rother
Universität Würzburg

Der Zugang zu Informationen wird durch die Digitalisierung zunehmend entgrenzt. Die gesteigerte Verfügbarkeit von Informationen führt zu neuen Herausforderungen, wodurch ein kritischer Umgang mit Informationen an Bedeutung gewinnt. Für die schulische Bildung ergibt sich deshalb die Aufgabe, die Nutzung und Bewertung von Informationen verstärkt in den Blick zu nehmen (Çetta et al. Informationskompetenz als Schlüsselkompetenz, 2020). Vor diesem Hintergrund sind grundschulspezifische Konzeptionen zur Ausbildung von digitalen Informationskompetenzen notwendig, die unter anderem problemorientiertes Lernen stärken und Transfermöglichkeiten bieten (Irion et al. Grundschulbildung in der digitalen Welt, 2018). Ein Konzept zur Förderung der Informationskompetenzen in der Grundschule wird im Rahmen eines Warte-Kontrollgruppendesigns entwickelt und empirisch evaluiert, wobei der Schwerpunkt auf der kritischen und reflexiven Auseinandersetzung mit recherchierten digitalen Informationen liegt. Die Überprüfung der Wirksamkeit erfolgt mithilfe eines Schüler*innenfragebogens im Prä-Post-Design. Zur Sektionstagung werden Ergebnisse der Pilotierung (N = 50) und Teile der Intervention präsentiert sowie methodische Herausforderungen diskutiert.

 

Aushandlungsprozesse von Grundschüler*innen beim kooperativen multimedialen Gestalten am Tablet – Ergebnisse einer qualitativen Interview- und Videostudie

Larissa Ade, Prof. Dr. Sanna Pohlmann-Rother
Universität Würzburg

Kooperatives Lernen eröffnet Chancen, fachliche und soziale Kompetenzen von Schüler*innen anzubahnen. Voraussetzung hierfür ist die gemeinsame, konstruktive Gestaltung sozialer und fachbezogener Lernprozesse, die auch positive sozioemotionale Interaktion zwischen den Lernenden einschließt (Rogat et al. Socially Shared Regulation in Collaborative Groups, 2011). Bei kooperativen Aufgaben mit digitalen Medien werden diese sozialen und fachlichen Interaktionen um mediale Aushandlungsprozesse erweitert. Dies kann Gestaltungsräume für die Lernenden eröffnen, jedoch auch erweiterte Anforderungen an sie stellen, weswegen der Begleitung und Unterstützung der Aushandlungsprozesse seitens der Lehrkraft besondere Bedeutung zukommt. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Nutzung kooperativer multimedialer Gestaltungsaufgaben durch Schüler*innen mehrperspektivisch zu erfassen. Dazu wurden 28 Drittklässler*innen bei der kooperativen Gestaltung eines multimedialen E-Books videografiert und anschließend leitfadengestützt befragt. Die Ergebnisse der Interview- und Videodaten verweisen unter anderem auf die besondere Bedeutsamkeit von sozialen und medialen Aushandlungsprozessen für eine gelingende Mediengestaltung, in die alle Schüler*innen eingebunden sind. Im Vortrag werden die Potenziale der Lernbegleitung durch die Lehrkraft in ihrer Bedeutung für die sozialen Aushandlungsprozesse der Schüler*innen reflektiert und Perspektiven zur Gestaltung kooperativer Arbeitsphasen am Tablet aufgezeigt.

 
14:00 - 16:00Digitalisierung in der frühen Bildung – Entgrenzungen in den Bereichen Medienhandeln, Arbeitskraft und Organisationsentwicklung?
Virtueller Veranstaltungsort: Zoom Seminarraum 26
 

Chair(s): Prof. Dr. Henrike Friedrichs-Liesenkötter (Leuphana Universität Lüneburg)

In der Arbeitsgruppe werden vier Forschungsprojekte vorgestellt, die sich im Zuge einer gesamtgesellschaftlichen Digitalisierung mit Entgrenzungen in verschiedenen Handlungsbereichen der frühen Bildung auseinandersetzen. Konkret fokussiert die Arbeitsgruppe zwei übergeordnete Themenfelder: Die Handlungsebene frühpädagogischer Fachkräfte sowie die institutionellen Rahmendbedingungen. Demgemäß geht es zum einen um die unmittelbare pädagogische Arbeit und die Haltungen der Fachkräfte – zum anderen um die Auswirkungen von Digitalisierungsprozessen auf die Organisationsentwicklung sowie die spezifische Zielgruppe der Eltern mit Fluchterfahrung. Auf die vier 20-minütigen impulsgebenden Vorträge der einzelnen Projekte folgt eine Diskussion im Plenum, die durch den Einsatz einer digitalen Pinnwand flankiert wird. Durch die digitale Pinnwand können Diskussionsbeiträge gesichert und dokumentiert werden, zudem wird der interaktive Austausch zwischen Referent*innen und Teilnehmer*innen gefördert.

 

Beiträge des Panels

 

Zusammenhänge zwischen sozio-demografischen Merkmalen frühpädagogischer Fachkräfte und ihren Überzeugungen zum Einsatz digitaler Medien in Kitas

Sebastian Then, Fabian Hemmerich, Prof. Dr. Yvonne Anders, Prof. Dr. Franziska Cohen
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Projektlaufzeit: 10/18-09/21 (Verlängerung beantragt); Projektförderung: BMBF; Methoden: Dokumentenanalyse, Fragebogen- und Tagebuchstudie

Hintergrund: Pädagogische Potentiale und Herausforderungen durch Digitalisierung werden als wichtiges Zukunftsthema für die Erziehung, Bildung und Betreuung in Kitas diskutiert. Im wissenschaftlichen Diskurs wird auf Risiken, aber auch auf Chancen der pädagogischen Arbeit mit digitalen Medien aufmerksam gemacht (Fröhlich-Gildhoff & Fröhlich-Gildhoff, 2017; Knauf, 2018). Mit Blick auf Einstellungen frühpädagogischer Fachkräfte zu digitalen Medien und deren Einsatz in Kitas ist ein Bedarf an aktueller quantitativer Forschung zu verzeichnen.

Forschungsdesign: In einem Projekt der Otto-Friedrich-Universität Bamberg wurden mittels einer überregionalen, querschnittlichen Fragebogenstudie Fachkräfte zu digitalisierungsbezogenen Überzeugungen und Motivationen und zu ihrem eigenen pädagogischen Medieneinsatz befragt (N= 207). Bisherige Analysen fokussieren, wie sozio-demografische Einflussfaktoren dem Medieneinsatz im Kitaalltag Grenzen setzen oder dabei helfen, Grenzen abzubauen. Erste Ergebnisse zeigen z.B. negative Zusammenhänge zwischen dem Alter der Fachkräfte und ihrem Interesse an Digitalisierung in Kitas. Auch steht das Vorhandensein eines medienpädagogischen Schwerpunktes im Rahmen der beruflichen Ausbildung mit der Überzeugung eines positiven Einflusses digitaler Medien auf die sozio-emotionale Entwicklung von Kindern in Verbindung.

 

Medienhandeln in der Kita

Eric Simon1, Anja Stolakis1, Prof. Dr. Annette Schmitt1, Jörn Borke1, Luisa Fischer1, Sven Hohmann1, Dr. Henry Herper2, Dr. Volkmar Hinz2
1Hochschule Magdeburg-Stendal, 2Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Projektlaufzeit: 07/2020 – 06/2023; Projektförderung: BMBF; Methode: Mixed-Methods

Hintergrund: In der Fachdiskussion werden die Haltungen, Potentiale und Risiken digitaler Medien in der frühen Bildung zunehmend differenzierter betrachtet. Ausgehend von einer vormals dichotomen Positionierung »pro« oder »kontra« digitale Medien zeigt sich der modus operandi pädagogischer Fachkräfte als sehr heterogen und korrespondiert mit den unterschiedlichsten Kompetenzen, Bedarfen, medialen Artefakten, (Berufs-)Biographien u.W. einer vielschichtigen Medienlandschaft. Dem daraus resultierenden Orientierungsbedarf – verbunden mit der Frage nach einem adäquaten, kindgerechten Einsatz von Medien in der Kita – geht das Projekt DiKit nach.

Forschungsdesign: Im Rahmen eines Mixed-Method-Designs werden zunächst in 9 kontrastierenden Kitas Fallstudien durchgeführt, um mit einer anschließenden Habitusanalyse konkrete Typen des Medienhandelns rekonstruieren zu können. Zur Validierung und Quantifizierung der eruierten Habitustypen wird ein Fragebogen entwickelt, der gleichzeitig als (Selbst-)Reflexionsfragebogen eingesetzt werden soll. Sowohl die Erkenntnisse der Habitusanalyse als auch das Instrument des (Selbst-)Reflexionsfragebogens münden schließlich in der Etablierung eines gezielten und spezifischen Fortbildungsmoduls für pädagogische Fachkräfte.

 

Digitalisierung in der frühkindlichen Bildung als eine Aufgabe der Organisationsentwicklung

Iris Nieding
Universität Duisburg-Essen

Projektlaufzeit: 09/2018 - 08/2023; Projektförderung: BMBF; Methode: Experteninterviews, Onlinebefragung

Hintergrund: Kindertageseinrichtungen als Organisationen personenbezogener sozialer Dienstleistungen werden mit gesellschaftlichen Veränderungen konfrontiert, die die Lebenswelt von Kindern, Familien und pädagogischen Fachkräften durchdringen. Die Auswirkungen der digitalen Transformationen führen zum einen zu Entgrenzungsprozessen, zum anderen bietet die Digitalisierung als Instrument der Arbeits- und Organisationsentwicklung den Akteuren Chancen, neue Möglichkeiten der Partizipation zu schaffen.

Forschungsdesign: In einem Dissertationsprojekt an der Universität Duisburg-Essen werden Fallstudien mit Trägern von Kindertageseinrichtungen aus der freien Wohlfahrtspflege in NRW durchgeführt. Anhand eines Mixed-Methods Forschungsdesign werden Trägervertreter*innen in Experteninterviews sowie Leitungs- und Fachkräfte über Online-Befragungen und Gruppendiskussionen dazu befragt, welche Auswirkungen die digitale Transformation auf die Aufgaben und Strategien der verschiedenen Handlungsebenen hat. Das Erkenntnisinteresse des darin Promotionsvorhabens liegt in der Analyse von Strategien der Träger, Digitalisierung für ihre Arbeit zu implementieren, und der Bedeutung von Steuerung des Prozesses in einem Feld, das von Tradition und starken Werthaltungen geprägt ist.

 

Digitale Medien zur Adressierung geflüchteter Eltern als Zielgruppe früher Bildung

Prof. Dr. Henrike Friedrichs-Liesenkötter, Marek Winkel
Leuphana Universität Lüneburg

Projektlaufzeit: 02/2019 - 01/2022; Projektförderung: MWK, mit Mitteln der Volkswagenstiftung und des „Niedersächsischen Vorab“; Methode: Qualitativ/ Interviews und Medienanalyse

Hintergrund: Im Falle geflüchteter Familien ist eine vergleichsweise geringe Inanspruchnahme frühpädagogischer Betreuungsangebote zu beobachten (Gambaro et al. 2017). Hieran anknüpfend nutzen Migrations- und Familienberatungsstellen, aber auch Projekte aus der privaten Sozialwirtschaft digitale Informations- und Kommunikationsmedien, um geflüchtete Eltern niedrigschwellig mit Informationen und Beratungsangeboten zum frühpädagogischen System zu adressieren und so ihren Zugang zu Kitas und Co. zu erleichtern. Digitale Medien bieten die Möglichkeit, verschiedene sprachliche Hintergründe zu berücksichtigen sowie eine zeit- und ortsunabhängige Interaktion, Beratung und Weitergabe, sodass diesen ein inklusives Potenzial zukommt. Da digitale Medien für geflüchtete Personen vielfach eine zentrale Rolle zur Orientierung in der hiesigen Gesellschaft spielen, wird dieser Weg der Adressierung gewählt (Emmer et al. 2016).

Forschungsdesign: Das Projekt an der Leuphana Universität Lüneburg untersucht unter anderem anhand 12 teilstrukturierter Leitfadeninterviews mit Fachkräften aus der Beratung und der Sozialwirtschaft, welche Chancen und Hindernisse hinsichtlich der inklusiven digitalen Adressierung geflüchteter Eltern als Zielgruppe der frühen Bildung bestehen.

 

 
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